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Plädoyers zur Amokfahrt des Landwirts erwartet

Landgericht Kiel Plädoyers zur Amokfahrt des Landwirts erwartet

Im Prozess um die Amokfahrt eines Landwirts aus dem Kreis Plön werden am Freitag die Plädoyers der Verteidigung erwartet. Einen Termin für die Urteilsverkündung will die 8. große Strafkammer des Kieler Landgericht danach bekanntgeben.

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Er legte zahlreiche Polizeiwagen um. Der Landwirt in Ascheberg (Kreis Plön) geriet völlig außer Kontrolle.

Quelle: Daniel Friederichs/dpa

Kiel. Die Staatsanwaltschaft hat die dauerhafte Unterbringung des 53 Jahre alten Biobauers in der geschlossenen Psychiatrie beantragt.

Laut Anklage rastete der Beschuldigte am 4. Mai 2016 auf seinem Hof in Ascheberg „im Zustand der Schuldunfähigkeit“ völlig aus. Aus Protest gegen eine behördlich angeordnete Ohrmarkierung seiner Rinder rammte er demnach mit seinem Traktor mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei und das Fahrzeug eines Tierarztes. Dass er dabei Menschenleben gefährdet habe, wertet der Staatsanwalt als versuchtes Tötungsdelikt. Die Polizisten waren im Einsatz, weil sich der Biobauer bereits früher den Anordnungen des Kreisveterinäramtes widersetzt hatte.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Ascheberg
Foto: In Ascheberg (Kreis Plön) hat ein Landwirt Polizeiautos überfahren. Nun steht er vor Gericht.

Wegen einer Amokfahrt mit seinem Traktor soll ein 53 Jahre alter Landwirt aus Ascheberg (Kreis Plön) nach dem Willen der Staatsanwaltschaft dauerhaft in die Psychiatrie. Der Beschuldigte leide unter isolierten Wahnvorstellungen, sagte der Staatsanwalt vor dem Landgericht Kiel.

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