6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Mehrheit für Wiederwahl

Landrätin im Kreis Plön Mehrheit für Wiederwahl

Die Plöner Landrätin Stephanie Ladwig kann in die zweite Runde gehen. 27 von 45 Kreistagsabgeordneten stehen für eine Wiederwahl der 49-jährigen Verwaltungsjuristin ohne eine Ausschreibung der Stelle.

Voriger Artikel
U-Boot und Ehrenmal ohne Gelbschimmer
Nächster Artikel
Tierischer Spaß beim Hunderennen

Die Wiederwahl der Plöner Landrätin Stephanie Ladwig ist so gut wie sicher. Am Freitag stellten sich auch (im Hintergrund von links) Lutz Schlünsen (SPD), Axel Hilker (Grüne), Bernd Friedrich (Linke), Bettina Hansen (FWG) und Klaus Blöcker (fraktionsloser CDU-Kreistagsabgeordneter) hinter Ladwig.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Plön. SPD, Grüne, FWG, Die Linke und der fraktionslose CDU-Abgeordnete Klaus Blöcker erklärten am Freitag ihre Unterstützung.

 SPD-Fraktionschef Lutz Schlünsen stieß im Februar das Thema im Ältestenrat an, sprach später mit allen Gruppierungen im Kreistag. Herausgekommen ist eine solide Mehrheit, die Ladwig am 15. Dezember, sechs Monate vor dem offiziellen Ende ihrer Amtszeit, aller Voraussicht nach für weitere sechs Jahre wählen wird. Die CDU und FDP erteilten der Absicht, keine Ausschreibung vorzunehmen, eine Absage. Die UWG sprach sich in dieser Woche ebenfalls für eine Unterstützung Ladwigs aus.

 Viel anerkennende Worte bekam Ladwig von ihren Unterstützern zu hören. Schlünsen lobte die Verwaltungserfahrung und das Engagement. „Sie ist eine sehr, sehr gute Landrätin.“ Bettina Hansen (FWG) gefielen die Offenheit und die regelmäßigen Gesprächsrunden im Kreishaus. Das sei nicht immer so im Kreis Plön gewesen. „Sie hat meine Erwartungen übertroffen.“ Axel Hilker (Grüne) bescheinigte ihr, einen deutlichen Wandel des Betriebsklimas in der Verwaltung zum Guten geschafft zu haben. Das habe den Kreis voran gebracht. Der fraktionslose CDU-Abgeordnete Klaus Blöcker brachte es auf den Punkt: „Die Frau ist klasse.“ Wenn man gute Leute an Bord habe, dann verunsichere man sie nicht durch Ausschreibungen. Bernd Friedrich (Die Linke) stellte die vernünftige Führungskraft Ladwigs heraus, die offen und transparent ihre Geschäfte erledige. „Ich habe mich wohl gefühlt.“

 Viele Probleme stellten sich der Landrätin in den vergangenen fünf Jahren. Dazu gehörten die Auseinandersetzungen um den Standort für einen Notarzt, der Zwist mit dem Land um den Finanzausgleich, Breitbandausbau, die Haushaltskonsolidierung oder die Konflikte um die Landeszuschüsse für das Technologiezentrum Blomenburg. „Ich übe mein Amt mit Begeisterung aus.“

 Der Verzicht auf eine Ausschreibung der Stelle bedeutet nicht, dass CDU oder FDP keine anderen Kandidaten aufstellen könnten. Angesichts einer klaren Mehrheit für Ladwig dürfte sich aber kaum ein Bewerber finden lassen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3