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Lehmkuhlen akzeptiert Gutachten

Schulverband Lehmkuhlen akzeptiert Gutachten

Das Ende der Vermögensauseinandersetzung nach der Auflösung des Schulverbands Preetz-Stadt und -Land rückt näher. Die Gemeindevertretung Lehmkuhlen beschloss am Donnerstagabend einstimmig, das Gutachten des Wirtschaftsprüfers PWC zu akzeptieren, wonach sie 28366,53 Euro zahlen muss.

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Die Grundschule Trent gehört nach der Auflösung des Schulverbands Preetz-Stadt und -Land zum Vermögen der Gemeinde Lehmkuhlen.

Quelle: Silke Rönnau

Lehmkuhlen. Lehmkuhlen. „Das ist eine Angelegenheit, die uns schon mehrere Jahre beschäftigt“, eröffnete Bürgermeister Norbert Langfeldt seine einführenden Worte. Nachdem man festgestellt hatte, dass der seit 1968 arbeitende Schulverband nicht offiziell existiert, sei es zu einer Neugründung gekommen. Doch die Gemeinden seien unzufrieden gewesen, sodass man die Auflösung beschlossen habe. Dazu sei die Vermögensauseinandersetzung mit einem damit verbundenen Zahlungsausgleich notwendig geworden.

 Nach dem PWC-Gutachten sollte neben Lehmkuhlen auch Schellhorn (200790,96 Euro) Geld an die anderen Kommunen zurückzahlen. Die beiden Gemeinden hätten die Schulen mit allen Anbauten als Vermögen erhalten, erläuterte Langfeldt. Trotzdem habe man das Gutachten noch einmal von einem externen Fachmann prüfen lassen, weil man vor allem die Berechnung für die Rubrik „Sonderposten“ mit den geflossenen Landesmitteln angezweifelt habe. Die Methode sei rechtens, es seien keine Fehler gemacht worden, hatte jedoch der Gutachter erklärt. „Am Ende müssen wir feststellen, dass alles ordnungsgemäß abgelaufen ist“, so Langfeldt. „Wir haben die Schule als Vermögen rausbekommen.“

 „Die Stadt Preetz hat uns über den Tisch gezogen“, meinte dennoch Hinrich von Donner. „Ich schiebe den schwarzen Peter an das Amt und den Kreis weiter. Wir sind als ehrenamtliche Gemeindevertreter falsch beraten worden.“ Die Gemeinde könne von Glück sagen, dass die Rückzahlung nicht noch höher ausgefallen sei. Langfeldt nahm die Amtsverwaltung in Schutz: „Die Beratung ist nur über den Kreis gelaufen.“

 Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, der Planung und dem Erschließungsvertrag für fünf neue Baugrundstücke auf dem Gebiet Schlossteich (ehemalige Hofstelle Schlüter) zuzustimmen. Die Absprachen seien eins zu eins in die Planung eingeflossen, betonte der Bürgermeister. Ebenfalls ohne Gegenstimme blieb die Entscheidung, die Zusatzgebühr für die Abwasserbeseitigung von 1,76 auf 1,85 Euro pro Kubikmeter anzuheben.

 Langfeldt teilte mit, dass am Montag die Spülung und Filmung des Kanalnetzes begonnen habe. Alle Einwohner seien per Hauswurfsendung informiert worden. Er gab eine unvorhergesehene Ausgabe bekannt: Für rund 12000 Euro musste eine defekte Pumpe im Wasserwerk Trent erneuert werden.

 Auch in Lehmkuhlen sind die Kindergartenkosten ein Thema. Man habe sich intensiv bemüht, die Zuschüsse von Kreis und Land auf 30 Prozent zu bekommen – „Bei uns tragen Kreis und Land tatsächlich nur 16,5 Prozent“, kritisierte Langfeldt.

 Die Gemeinde müsse nach dem Elternanteil von 30 Prozent den Rest zahlen. „Da muss dringend Druck gemacht werden, dass Land und Kreis ihren Verpflichtungen nachkommen“, forderte er.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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