27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Lübsches Tor wird See-Carrée

Plön Lübsches Tor wird See-Carrée

Die Plöner Arbeitsagentur wird nun doch in das ehemalige Kaufhaus „Lübsches Tor“ an der Lübecker Straße ziehen, und zwar noch in diesem Jahr. Das teilten die Eigentümer der Immobilie am Montag mit. Mark Meyer und Carsten Nemitz, die das Gebäude im Zuge einer Zwangsversteigerung erworben hatten, nannten erstmals auch den neuen Namen: See-Carrée.

Voriger Artikel
Bis 2016 steht alles still
Nächster Artikel
ZDF dreht am Fördewanderweg

So soll die Rückansicht des See-Carrées aussehen. Markant ist die geplante Dachsauna mit Seeblick.

Quelle: Mark Meyer

Plön. Ob es allerdings bei dieser Schreibweise bleibt, schien in dem Pressegespräch nicht hundertprozentig geklärt zu sein. Eine Million Euro werden die beiden Geschäftspartner in das Projekt investieren. Nemitz und Meyer zeigten sich erleichtert, dass die 3000 Quadratmeter „nahezu komplett verpachtet“ seien. Neben der Arbeitsagentur, die etwa die Hälfte des Erdgeschosses zur Seeseite hin belegen wird (Eingang vom Schwentineplatz), seien etwa 400 Quadratmeter für Einzelhandel vorgesehen. Gespräche mit mehreren Interessenten liefen. Der Einkaufsbereich wird vom Haupteingang Lübecker Straße aus zugänglich sein.

 Das Fitness-Studio im Lübschen Tor wird, wie berichtet, auf drei Etagen erweitert (insgesamt 1000 Quadratmeter) und komplett neu eingerichtet. Auf dem Dach wird eine Sauna mit Seeblick entstehen. Im Untergeschoss, wo früher ein Supermarkt war, wird eine Tiefgarage mit 22 Stellplätzen gebaut. Noch nicht spruchreif sind nach Angaben der Investoren, wer die geplanten Büroflächen übernehmen wird. „Aus dem Bereich Dienstleistung“, hieß es am Montag. Zwei Wohnungen in dem Gebäude seien zudem in Fremdeigentum.

 Wie das aus dem Anfang der 1980er-Jahre stammende Kaufhaus zeitgemäß umgebaut und modernisiert werden kann, ist nach Auffassung von Architekt Wolfgang Germann eine „Herausforderung für alle Handwerker“. Das nahezu fensterlose Erdgeschoss werde 30 neue Fenster erhalten, schon um den arbeitsrechtlichen Anforderungen an Büros zu genügen. „Installationstechnisch werden wir alles anfassen und neu machen“, sagte Germann. Ein großes Problem sei, dass aus der Bauzeit des Gebäudes keinerlei Unterlagen vorlägen. „Die alten Leitungen sind ein Restrisiko“, so Nemitz.

 Elf Handwerksbetriebe – „zu 80 Prozent aus Plön und Umgebung“ – übernehmen die verschiedenen Gewerke. Die Abbrucharbeiten im Inneren laufen bereits. Nach der Arbeitsagentur (15. Dezember 2015) sollen die Büroräume zum 1. Januar 2016 bezugsfertig sein. Den Ausbau des Fitness-Studios wollen die Investoren so gestalten, dass der Betrieb „maximal einen Monat“ ruhen muss.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3