23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Aus für den Flickenteppich

Lütjenburg Aus für den Flickenteppich

Der wohl größte Flickenteppich in der Stadt Lütjenburg verschwindet bis zum Sommer 2016. Am kommenden Montag beginnen die Arbeiten an der Ronnebergstraße und Auf dem Kamp. 1,4 Millionen Euro kostet die Runderneuerung der Straßen, der Gehwege und der Versorgungsleitungen. Die Sanierung beschäftigt die Anlieger seit Jahren.

Voriger Artikel
Hohes Gras behindert Sicht
Nächster Artikel
Trostpflaster: Kurtaxe gegen Baulärm?

Am Montag beginnt die grundlegende Sanierung der Anliegerstraße Auf dem Kamp.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Wenn Bürgermeister Dirk Sohn aufzählt, was alles gemacht werden muss, wird deutlich, wie marode die Leitungsnetze an dieser Stelle sind. Erneuert werden die Rohre für Wasser, Abwasser und Regenwasser. Auch die Strom- und Gasversorger tauschen ihre Leitungen aus. Und weil das schnelle Internet vielleicht einmal kommt, lässt die Stadt auch Leerrohre für Glasfaserkabel verlegen.

 Nicht ohne Bauchgrummeln sehen die Anlieger die Baufahrzeuge anrücken. Da es sich um eine reine Anliegerstraße handelt, müssen sie 75 Prozent der Kosten für die Straßenerneuerung zahlen. Von den 1,4 Millionen Euro tragen zwar die Versorger den größten Teil für die Leitungen, aber es bleibt für den reinen Straßenbau noch genügend übrig. Bürgermeister Sohn kündigte an, dass die Stadt ihre Satzung ändert, damit Hausbesitzer mit kleinem Portemonnaie die Summen auch in Raten abstottern können. Er versprach, auch für schwierige Fälle eine Lösung zu finden.

 Die ersten Planungen sahen noch eine teurere Variante mit Klinkersteinen und Asphaltbelag auf rund 900 Meter Straßenlänge vor. Um die Anlieger zu entlasten, machte die Stadt nun Abstriche am Material. Die Fahrbahn entsteht aus grauem Betonpflaster. Die kleinen Gehwege werden mit der roten Betonvariante ausgelegt. Ebenso verzichtet die Stadt auf Granitbordsteine und lässt welche aus Beton setzen. Damit kommt die Stadt einem Wunsch der Hausbesitzer entgegen, die eine „Luxus-Ausführung“ und entsprechende Kosten fürchteten.

 Die Anlieger müssen sich auf Behinderungen im Autoverkehr einstellen. Die Wanderbaustelle zieht im Laufe der Monate langsam von der Ecke Mühlenstraße bis zum Ende der Ronnebergstraße. Die Anlieger erreichen ihre Grundstücke mit dem Auto nur jeweils von einer Seite.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3