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Baustellen Rathaus und Bismarckturm

Lütjenburg Baustellen Rathaus und Bismarckturm

Was wird 2016 wichtig in Lütjenburg? Zwei historische Gebäude verwandeln sich in Baustellen. Die Feuerwehr feiert kreisweit ein einmaliges Jubiläum. Die Suche nach einem neuen Veranstaltungsgebäude in der Stadt als Ersatz für das geschlossene Soldatenheim geht weiter.

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Mit der bloßen Hand kann Bauhofleiter Jochen Sauvant lose Steine aus dem Mauerwerk des Bismarckturms puhlen.

Quelle: Anne Gothsch

Lütjenburg. Im Gespräch mit KN-online erläutern Bürgermeister Dirk Sohn und Bürgervorsteher Siegfried Klaus, was die beherrschenden Themen sein werden.

 Aufmerksam schauen die Vertreter der Stadt, ob Post aus Kiel eintrifft. Lütjenburg wartet auf eine Entscheidung des Landes, ob es mit Zuschüssen für die Sanierung des Rathauses rechnen kann. Immerhin 650 000 Euro sind dafür veranschlagt. Unter anderem sollen die Fenster, die zum Teil in einem sehr schlechten Zustand sind, komplett ersetzt werden. Falls das Projekt in den Genuss der Städtebauförderung kommt, zahlt Lütjenburg nur ein Drittel der Baukosten. Wenn nicht, werde es nur ein Notprogramm für die dringendsten Reparaturen in diesem Jahr geben, kündigte Sohn an.

 Ein weiteres Thema, das von der Zustimmung aus Kiel abhängt, ist die Einrichtung eines Wohnmobil-Parkplatzes auf dem Kasernengelände, der auf einem Fünf-Sterne-Niveau ausgestattet sein soll. Die Planung gestaltet sich allerdings schwierig, weil ein Wohngebiet auf der einen und das neue Gewerbegebiet auf der anderen Seite angrenzen. Die Stadt wartet nun ab, was die Landesbehörden zu den Vorlagen aus Lütjenburg sagen. Ab Mai verwandelt der Bismarck-Turm, das Wahrzeichen der Stadt, sein Aussehen. Das 1898 eingeweihte Gebäude wird komplett eingerüstet. Die Ausschreibung für die Arbeiten sind angelaufen. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von sechs Monaten und Kosten von 265000 Euro. Grund der Sanierung: Regen und Frost haben dem gesamten Mauerwerk zugesetzt und zu Rissen und Absplitterungen geführt. Eine Diskussion im Rathaus darüber, die Reparaturen nicht vorzunehmen gab es nicht. Klaus: „Das Wahrzeichen der Stadt muss erhalten bleiben. Das ist ganz wichtig.“

 Die Straße Auf dem Kamp steht kurz vor der Fertigstellung. Danach folgt in diesem Jahr noch die Ronnebergstraße. Eigentlich müsste die Stadt noch andere Straßen wie Finkenrehm, Steinjord oder Ulrich-Günther-Straße angehen. Doch diese Baustellen müssen noch warten. „Wir müssen zunächst die Ronnebergstraße fertig machen. Es hilft nichts“, so Bürgervorsteher Klaus.

 Die Kindergärten der Stadt sind bis auf den letzten Platz ausgelastet. Eine Erklärung ist, dass Flüchtlingsfamilien neu in der Stadt sind und Eltern aus dem Umland ihre Kinder oft nach Lütjenburg geben. Bürgermeister Sohn will sich mit allen Trägern an einen Tisch setzen und die Lage besprechen. Möglicherweise eröffnet ein neuer Kindergarten, bei dem aber noch die Raumfrage zu klären wäre. Seit das Soldatenheim geschlossen ist, fehlt es in Lütjenburg an einem großen Versammlungsraum. Zuletzt war dafür die frühere Kantine in der Kaserne im Gespräch. Da die Gebäude nun eine Landesunterkunft für Flüchtlinge sind, entfällt vorerst diese Alternative. Im Bauausschuss stehen demnächst weitere Varianten zur Diskussion. Ein Thema, das die Kommunalpolitik in den ersten Monaten des Jahres beherrschen dürfte.

 Die Feuerwehr feiert ihr 150-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Mit dem Gründungsjahr 1866 ist sie die älteste Wehr im Kreis Plön und eine der ältesten in Schleswig-Holstein. Zur Festwoche dürften zahlreiche Prominenz und jede Menge Feuerwehrleute in Lütjenburg erscheinen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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