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Der Drillplatz wird zum Grillplatz

Lütjenburg Der Drillplatz wird zum Grillplatz

Ein Wohlfühlplatz für Einheimische und Urlaubsgäste: Das wünscht sich Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn von der geplanten Freizeitfläche auf dem früheren Kasernengelände. Der Bauhof hat begonnen, die ersten Kieswege in den zehn Hektar großen Park anzulegen.

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Startschuss für das neue Freizeitgelände in Lütjenburg: Bürgermeister Dirk Sohn (links) greift zusammen mit Martin Nowack vom Bauhof und Konversionsmanager Per Willig zum Spaten. Im Bagger sitzt Thomas Boldt.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. 360 Meter lang ist die Strecke, die von einem Durchgang an der Pankerstraße aus in Richtung Nienthal und der Siedlung Hochmode führt. Der Erdaushub bleibt vor Ort und verwandelt sich in einen 300 Meter langen Knick. Sohn: „Damit tun wir etwas Gutes für die Vogelwelt und für uns alle.“ Aus Kostengründen verzichtet die Stadt darauf, ein Ingenieurbüro einzuschalten. Einen Weg anlegen könne auch der Bauhof in Eigenregie, so Sohn.

Der Weg ist der erste sichtbare Schritt zu einer Freizeitfläche. Sohn rechnet damit, dass es mindestens fünf Jahre dauern wird, bis alles fertig sei. Sein Vorschlag an die Stadtvertretung: Jedes Jahr etwas Neues aufstellen oder einrichten. Bei den Arbeiten zählt er vor allem auf die Schlagkraft des Bauhofs.

In einem Ideen-Workshop kamen 80 Ideen für die Freizeitfläche zusammen. An erster Stelle stand dabei der Bau einer kleinen Open-Air-Bühne für Kino und Konzerte. Auch ein Fitness-Parcour mit modernen Geräten für die Muskelkraft rangiert bei den Wünschen ganz weit vorn. Zu den beliebtesten Vorschlägen zählen weiterhin ein Aussichtsturm auf dem früheren Flak-Hügel der Kaserne und ein Grillplatz. Der ehemalige Bundeswehr-Sportplatz steht der Bevölkerung und den Vereinen schon jetzt zum Bolzen und Spielen zur Verfügung. Sohn stellt eines klar: Feste Trainingszeiten für Sportvereine wird es nicht geben. Aber natürlich dürften auch sie den Platz nutzen – wie alle anderen Bürger auch.

Wenn die Freizeitfläche einmal fertig ist, erwartet Sohn eine nachhaltig höhere Lebensqualität in der Stadt. Er hofft, dass die Fläche auch für Touristen anziehend wird, die von hier aus auch zu einem Besuch der Turmhügelburg und des Eiszeitmuseums starten können. „Hier kann man als Urlauber durchaus einen Tag verbringen.“ Sohn warnt gleichzeitig vor zu hohen Erwartungen an die Vielfalt der Angebote. „Ein Hansa-Park wird es hier nicht. Das ist nicht unser Ziel.“

Bevor es weitergeht mit oberirdischen Bauten und Geräten, muss die Stadt erst noch ihren Flächennutzungsplan ändern. Das wird im ersten Quartal 2017 der Fall sein. Sohn rechnet nicht mit Verzögerungen, weil die Zusammenarbeit und die Absprache mit der Kreisverwaltung bei der Konversion des Bundeswehrgeländes sehr gut klappt.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
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