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Eisarena wird zum Hexenkessel

Lütjenburg Eisarena wird zum Hexenkessel

Die Stimmung erinnert an eine Mischung aus Weihnachtsmarkt, Sportgala und Schützenfest, wenn die Gehrmann Grizzlys zum „Schlag das Sporthaus im Fußball-Eishockey“ aufrufen. An jedem Freitagabend in der Adventszeit stellt sich das Bärenteam einem anderen Herausforderer.

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 Immer an der Bande entlang. Die Zuschauer in der ersten Reihe erlebten hautnah, wie die die Spieler der Teams um jeden Ball kämpften.

Quelle: Dirk Schneider

Lütjenburg. In der vierten Begegnung der aktuellen „Saison“ trafen die Organisatoren des Spaßevents auf die Mannschaft Lütjenburger Schützen–Totengilde, deren äußerst lebendige Fans die Eisarena lautstark in einen Hexenkessel verwandelten.

Die bundesligareife Unterstützung von der Bande nützte den Gildesportlern allerdings nichts. Die Mannschaft, die seit der ersten Spielzeit 2012/13 alle Jahre wieder versucht die Gehrmänner zu besiegen, unterlag mit drei zu sieben Toren. Ein Grund für den Gehrmann-Erfolg. „Nach dem sehr engen Spiel im Vorjahr, dass wir nur sehr knapp mit vier zu drei gewinnen konnten, haben wir diesmal versucht, von Anfang an großen Druck zu machen und die Gilde nicht ins Spiel kommen zu lassen“, berichtet Grizzly-Kapitän und Turnierveranstalter Michael Selk. Und die offensive Strategie ging auf.

Im Minutenabstand erzielten Grizzlys drei Tore, so dass die Herausforderer Mitte des ersten Drittels bereits wie die klaren Verlierer aussahen. Doch ein Anschlusstreffer und die permanente Anfeuerung von der Bande gaben den Schützen sichtbaren Auftrieb. Und obwohl sie den Rückstand nicht weiter verkürzen konnten, blieben sie stets am Ball und lieferten den Grizzlys packende Duelle. „Das war ein hartes Stück Arbeit und das Ergebnis ist deutlicher als der Spielverlauf“, macht Selk seinen Lieblingsdauergegnern nach 36 insgesamt Minuten ein großes Kompliment.

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Anstelle eines Startgeldes müssen die Verlierer ihren Wetteinsatz einlösen und im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags eine Grillparty für die Sieger ausrichten. „Wir haben schon einen Bärenhunger“, sagt Selk augenzwinkernd. Aber auch das Sporthaus leistet aufgrund des Spielergebnisses einen Beitrag für einen guten Zweck. „Wir spenden für jedes Tor fünf Euro und lassen zudem unter den Zuschauern den Hut rum gehen“, erklärt  Selk. Die so gesammelte Summe – in den vergangen Jahren seien dies rund 2000 Euro gewesen –  soll nach dem letzten Spiel am 8. Januar gegen das Team Hohe Wacht an die Initiative „Praxis ohne Grenzen“ in Preetz gestiftet werden.

Die nächste Benefizbegegnung der Eishockeykicker startet am 18. Dezember um 19 Uhr auf der Lütjenburger Eislaufbahn. Dann treffen die Grizzlys auf die Eisbrecher aus Futterkamp. „Eine bärenstarke Bauerntruppe, das wird wieder ein spannendes Spiel“, blickt Selk in die Zukunft und hofft auf den fünften Sieg in Folge. Ziel seiner Elf, ist die erste perfekte Saison ohne Niederlage. „In den vergangenen Jahren haben wir leider immer ein Spiel verloren – aber in diesmal sieht das ganz gut aus.“

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