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Nach der Schule in die Eiszeit

Lütjenburg Nach der Schule in die Eiszeit

Rentiere hätten die Jäger in der Eiszeit gejagt, sagt der Leiter des Eiszeitmuseums, Dr. Christian Russok, einer kleinen Gruppe von Schülern. „Der Weihnachtsmann hat auch Rentiere“, rutscht es einem kleinen Jungen bierernst heraus. Nun ja. Man ist hier, um noch zu lernen.

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Alina Möbius erklärt Lütjenburger Schülern, wie ein Mammut lebte.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Das Lütjenburger Eiszeitmuseum gehört nach einem Testlauf im vergangenen Jahr nun zur Offenen Ganztagsschule, die vom SOS Kinderdorf geführt wird. „Wir haben schon immer darüber nachgedacht, etwas zusammen zu machen“, sagt Museumsleiter Russok. Britta Cordts-Strohschänk, Koordinatorin der Ganztagsschule, hatte dieselbe Idee. Museum und Schule fanden dann schnell zueinander. Zwölf Nachmittagstermine sind bis in den Januar hinein für die Gruppe, die sich „Eiszeitdetektive“ nennt, geplant. Dabei passt Alina Möbius, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Eiszeitmuseum macht, die Themen dem Alter der Schüler an. Möbius leitet die Gruppe – unterstützt von Russok – und schlüpft dabei ein klein wenig in eine Lehrerrolle.

Ausflüge sind eingeplant

Die Schüler verbringen ihre Nachmittage nicht nur im Eiszeitmuseum. Es geht zum Beispiel hinaus an den Strand in der Hohwachter Bucht, zum Steine suchen. Sie erkunden das Nienthal, das von den Gletschern der Eiszeit geformt wurde. Sie erfahren etwas über Klimawandel, Höhlenmalerei und Fossilien.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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