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Positive Bilanz der Eisbahn-Saison

Lütjenburg Positive Bilanz der Eisbahn-Saison

Die vierte Eisbahn-Saison in Lütjenburg war überaus erfolgreich. Eine positive Bilanz zogen Bürgermeister Dirk Sohn, Betreiber Ulfert Georgs und Stadtreferent Stefan Leyk. Auch im nächsten Winter werde es eine Eisbahn auf dem Lütjenburger Marktplatz geben, kündigte Sohn an.

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Die Eisbahn – hier die letzten Reste der vor wenigen Tagen abgebauten Attraktion – hat sich für Lütjenburg zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Bürgermeister Dirk Sohn (von links), Betreiber Ulfert Georgs und Stadtreferent Stefan Leyk sehen erwartungsvoll der kommenden Wintersaison entgegen.

Quelle: Orly Röhlk

Lütjenburg. Vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse soll sie sieben Tage länger als bisher, vom 16. November bis 15. Januar 2017, noch mehr Besucher in die Stadt ziehen. Nach einer ersten Schätzung kamen etwa 60000 Gäste in die Stadt, was sich nach den Worten des Bürgermeisters auch aus Sicht der Wirtschaftsvereinigung positiv bemerkbar machte. „Es ist unser Erfolgsgeheimnis, dass uns die Wirtschaft so stark unterstützt, und die Kaufkraft ist durch die Tagesgäste gestiegen.“ „Wir waren an den 45 Tagen abends fast durchgängig ausgebucht mit Eisstockschießen und Eishockey-Turnieren“, fügte Georgs hinzu. „Sonntagnachmittags mussten wir mehrfach wegen Überfüllung die Bahn sperren.“ Zwei Eis-Discos und ein Jugend-Eishockeyturnier waren besser besucht als in den Vorjahren.

 Der städtische Bauhof unterstützte mit Arbeitskraft, das Sporthaus Gehrmann organisierte Eishockey-Turniere, die Stadt gab einen Stromkostenzuschuss von 2000 Euro. Trotz der milden Temperaturen verzeichnete Georgs wirtschaftlich das bisher beste Ergebnis in Lütjenburg und im Vergleich zur ersten Eisbahn vor drei Jahren eine Steigerung um 300 Prozent. Das neue Aggregat habe standgehalten. 2014/2015 habe er rund 9000 Euro Stromkosten gehabt, diesmal werde es wohl etwas weiter nach oben gehen. Genaue Zahlen liegen ihm noch nicht vor.

 Aus der Bevölkerung und der Geschäftswelt habe er viel Positives gehört, erklärte Sohn. Er zeigte sich angetan vom Eisstockschießen, das er selbst mit seinen Mitarbeitern ausprobiert hatte. „Die Eisbahn bietet Beschäftigung für eine Menge Jugendlicher, auch aus dem Umland, und immer wieder kamen Flüchtlinge in Kontakt zu Einheimischen, was ohne Probleme verlief und somit auch ein Stück Integration bedeutet“, so der Bürgermeister. Wegen der geringen Eintrittspreise sei die Bahn auch ein Angebot für sozial Schwache. Die Stadt finanzierte Gutscheine für die Kinder der Familien, die von der Lütjenburger Tafel versorgt werden.

 Sohn und Georgs verwiesen insbesondere auf die vorbildliche Zusammenarbeit. Außerhalb der Eisbahn sei teils mächtig gefeiert worden, und Georgs Team habe so manche Situation entschärft, sagte Sohn. Georgs gab das Kompliment zurück: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist besser als in anderen Städten.“ Es war die einzige Eisbahn im Kreis Plön mit Strahlwirkung bis Kiel und vielen Gästen aus Oldenburg. In der nächsten Saison will Georgs an der Kasse nach der jeweiligen Postleitzahl fragen lassen, um zu sehen, von wo überall die Besucher kommen.

 „Mal sehen, ob sich eine Steigerung findet, schön wäre eine Rodelbahn vom Rathaus zur Eisbahn durch die Twiete, um den Highlight-Effekt zu erhalten“, schlug Sohn schmunzelnd vor.

 Georgs versprach, sich Gedanken zu machen. Möglich wäre es, Schnee heranzufahren. Eine Rodelbahn sei wegen der Länge der Schläuche und der Anzahl der benötigten Aggregate zu teuer. Vielleicht ließe sich für ein Eisskulpturen-Festival ein Künstler einladen.

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