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Teure Randale-Party im Schulwald

Lütjenburg Teure Randale-Party im Schulwald

Die Lehrer Anne und Malte Puck sind wütend. Unbekannte Täter haben vermutlich von Dienstag auf Mittwoch im Schulwald heftig randaliert. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Anlage war kürzlich als der schönste Schulwald Schleswig-Holsteins ausgezeichnet worden.

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Unbekannte zertrümmerten unter anderem einen Plexiglas-Behälter im Lütjenburger Schulwald. Das Lehrer-Ehepaar Anne und Malte Puck ist fassungslos wegen der Zerstörungen.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Das Ehepaar Puck sorgte in den vergangenen Jahren maßgeblich dafür, dass der Lütjenburger Schulwald wieder auflebte. Es entstanden Schutzhütte, ein Lehrpfad, eine Anlage mit Bienenstöcken. Nun ist vieles kaputt, was aufgebaut wurde. Die Täter zerschlugen eine Laubsäule aus Plexiglas, die zeigte, wie hoch die Blätter im Wald liegen würden, gäbe es keine Pilze und Insekten, die sie zersetzen. Sie traten Hinweisschilder um, bei denen sogar der Metallfuß durch die rohe Gewalt brach.

In der Hütte am kleinen See sieht es wüst aus. Chips- und Kekstüten liegen am Boden neben leeren Bierdosen und Wodka-Flaschen, von denen einige auch im Wasser landeten. Überall sind leere Plastikflaschen einer billigen Cola-Sorte zu finden. Den Schnaps trugen sie vermutlich in einer auffallend pinken Plastiktüte. Die Tische beschmierten die Unbekannten teilweise mit schwarzen Stiften. Die Randalierer gelangten durch den rückwärtigen Teil auf das Gelände, in dem sie einen Zaun niedertraten. Ein Spaziergänger beobachtete, dass er am Dienstag noch heil war, am Mittwoch nicht mehr. Zählt man die Becher am Boden, dürfte die Party-Gruppe bis zu acht Personen groß gewesen sein. „Unglaublich“ kommentierte Anne Puck den Schaden, der über das Materielle hinaus geht. Es kostet sie viel ihrer Zeit, die Anlage wieder zu reparieren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet die Spuren am Tatort aus. Sie bittet Zeugen, die eine Gruppe während des Zeitraums im Bereich des Schulzentrums gesehen hat, sich unter Tel. 04381/906331 zu melden

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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