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Landesstraße 165 abschnittweise gesperrt

Lütjenburg nach Hohenfelde Landesstraße 165 abschnittweise gesperrt

Autofahrer müssen sich bis September auf Behinderungen auf der Landesstraße 165 zwischen Lütjenburg und Hohenfelde einstellen. Der Landesbetrieb Straßenbau lässt die maroden Fahrbahndecken erneuern. Es ist nach der B202 das zweite große Straßenprojekt im Amt Lütjenburg in diesem Jahr.

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Bild: Autofahrer müssen sich bis September auf Behinderungen auf der Landesstraße 165 zwischen Lütjenburg und Hohenfelde einstellen. Der Landesbetrieb Straßenbau lässt die maroden Fahrbahndecken erneuern. (Symbolbild)

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Es gibt zwei Probleme, auf die sich der Landesbetrieb bei den Vorbereitungen einstellen musste. Viele Urlauber nutzen in der Ferienzeit die Landesstraße nahe der Ostsee, die in Badeorte wie Hohenfelde führt. Gleichzeit ist die Baustelle mit 12,5 Kilometer sehr lang. Um die Belastungen für die Menschen so gering wie möglich zu halten, erfolgt der Ausbau in sechs Etappen. Die Bagger und Fräsen arbeiten sich von Lütjenburg aus langsam in Richtung Hohenfelde vor. Einzige Ausnahme ist die Ortsdurchfahrt von Darry (Gemeinde Panker). Die Gemeinde muss zunächst das kaputte Abwassernetz in der Erde erneuern. Das soll im Herbst geschehen. Ab dem Frühjahr 2017 erhält dann auch Darry eine neue Straße.

Der Leiter des Landesbetriebs, Matthias Paraknewitz bittet um Verständnis für die Umwege, die Autofahrerin in dieser Zeit in Kauf nehmen müssen. „Es ist Urlaubszeit und gleichzeitig Zeit für das Bauen. Beides müssen wir miteinander kombinieren.“ Die erste Vollsperrung beginnt am Freitag, 22. Juli, in Lütjenburg in der Schönberger Straße inklusive des halben Kreisels. Bis zum 24. Juli will man hier schon fertig sein. Am längsten dauert es beim letzten Bauabschnitt zwischen dem Abzweig Satjendorf und Abzweig Kreisstraße 13 Hohenfelde. Hier können zwischen dem 22. August und dem 2. September keine Autos fahren. Wenn es keine Verzögerungen durch schlechtes Wetter gibt, rücken die Baufahrzeuge endgültig am 16. September wieder ab.

Die Umleitungen sind ausgeschildert. Paraknewitz rechnet aber damit, dass die Einheimischen auch andere Wege finden werden.

2,4 Millionen Euro steckt der Landesbetrieb in die Erneuerung der Straße. Dazu kommen noch die Kosten für die Markierung oder das Ausbessern von Banketten. Viele Flicken „zieren“ schon die Asphaltdecke, die vielleicht auch noch einige Jahre so brauchbar gewesen wäre. Der Landesbetrieb befürchtete im Falle eines Zögerns tiefer gehende Schäden. Spätere Reparaturen wären dann deutlich teurer geworden. So reicht es nach Angaben von Paraknewitz, die obersten beiden Tragschichten der Fahrbahn abzufräsen und zu erneuern. Der weitere Untergrund bleibt unangetastet.

Parallel zur Straße wird auch der Radweg erneuert. Aber aus Kostengründen nicht überall. Im Bereich zwischen Hohenfelde und Gadendorf spart das Land die Strecken aus, die nicht zum Ostküsten-Radweg gehören. Sie stünden nicht in der Prioritätenliste des Lands. Der südliche Abschnitt des Radwegs werde zudem von Schülern auf dem Weg zur Schule benutzt. Die CDU hatte mit Hinweis auf viele Bodenwellen durch Baumwurzeln und Löcher einen kompletten Ausbau entlang der Straße gefordert. Allein auf dem zwei Kilometer langen Stück zwischen Gadendorf und dem Todendorfer Kreuz zählte sie 40 zum Teil erhebliche Schäden.

Die sechs Bauabschnitte sind wie im folgenden geplant:

Vom 22. bis 24. Juli Schönberger Straße in Lütjenburg, vom 29. bis 31. Juli Lütjenburg bis Ortseingang Darry, vom 1. bis 7. August Ortsausgang Darry bis Mitte Zufahrt Gut Panker, vom 8. bis 14. August von der Mitte Zufahrt Gut Panker bis zum Abzweig K26 Matzwitz, vom 15. bis 21. August Abzweig K26 Matzwitz bis zum Abzweig L259 Satjendorf, vom 22. August bis 2. September Abzweig L259 Satjendorf bis Abzweig K13 Hohenfelde. Die jeweiligen Anlieger werden gebeten, ihre Grundstücke über Gemeindewege anzufahren oder ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle auf Parkplätzen oder an Gemeindewegen abzustellen. Änderungen im Nahverkehr werden die Verkehrsbetriebe Kreis Plön und die Autokraft bekanntgeben.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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