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60000 Euro vom Bund für die Sanierung

Marienkirche Schönkirchen 60000 Euro vom Bund für die Sanierung

Gute Nachrichten für die Freunde der Marienkirche in Schönkirchen: Die Kirchengemeinde erhält 60000 Euro für die Sanierung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. „Damit kann die Lücke in der Finanzierung gefüllt werden“, freut sich Pastor Jörg Suhr.

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Mit der neuen Finanzspritze kann die Sanierung des Mauerwerks vorangetrieben werden.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Seit sechs Jahren wird die aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche in mehreren Etappen erneuert. Turm, Dach und Dachstuhl wurden bereits überholt. Im laufenden Bauabschnitt geht es um die Sanierung des Mauerwerks und des Fundaments. Außerdem werden die Fenster-und Portallaibungen sowie die Holzfenster im Turm erneuert. Die Gesamtmaßnahme kostet 362471 Euro. Geld gab es bereits von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, von der KiBa (Kirchenbaustiftung), vom Kirchenkreis Altholstein und vom örtlichen Förderverein Marienkirche. Auch Mittel der Glücksspirale hat die Kirchengemeinde schon erhalten. Trotzdem gab es ein großes Loch. „Es ist schwierig, so große Summe aufzubringen“, sagt Pastor Suhr. Karen Hamann, ehemalige Kirchengemeinderatsvorsitzende, die vor kurzem für ihr Engagement mit dem Ansgarkreuz ausgezeichnet wurde, hatte sich dann dahinter geklemmt und mit Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Philipp Murmann (CDU) den Antrag für Mittel des Bundes gestellt.

 Dass es nun geklappt hat, freut auch Murmann: „Die intensiven Bemühungen und Gespräche, Fördermittel aus diesem Bundesprogramm in den Kreis Plön zu leiten, haben sich einmal mehr gelohnt.“ Auch die SPD-Abgeordnete Birgit Malecha-Nissen ist froh, dass das Geld nach Schönkirchen fließt: „Die geschichtsträchtige Marienkirche ist ein wichtiges Denkmal, das von der Gesellschaft erhalten werden sollte.“

 Die Sanierung wird in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz durchgeführt. Laut Pastor Suhr ist es besonders wichtig, den passenden Mörtel für das alte Mauerwerk zu finden, denn man habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass sich die verschiedenen Materialien nicht vertragen. Nachdem der Bundeszuschuss nun hilft, diesen Bauabschnitt abzuschließen, soll demnächst mit der Planung des nächsten Abschnitts begonnen werden. Dann soll es ins Kircheninnere gehen. Unter anderem muss das Heizungssystem erneuert werden.

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