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Besserer Blick auf Olympia

Marina Wendtorf Besserer Blick auf Olympia

Auf die schleswig-holsteinische Ostseeküste scheint derzeit die Sonne. Überdurchschnittliche Zuwachsraten bei Gästeankünften und Übernachtungen lassen die Branche strahlen. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sieht das Erfolgsrezept in der Verbindung von Modernisierung kommunaler Infrastruktur mit privaten Investitionen.

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Spaziergang durch das neue Ferienhausdorf: Bürgermeister Otto Steffen (vorn von links), Investor Sven Hollesen, Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Katja Lauritzen, Geschäftsführerin Ostsee-Holstein-Tourismus.

Quelle: Ralph Böttcher

Wendtorf. „Unsere Ostseeküste befindet sich auf einem guten Weg“, erklärte Meyer an der ersten Station einer Rundreise mit Vertretern des Ostsee-Holstein-Tourismus, die ihn später noch nach Heiligenhafen und Neustadt-Pelzerhaken führen sollte. In Wendtorf entsteht gerade das, was die Touristiker sich wünschen: eine Totalmodernisierung betagter Einrichtungen an einem Standort mit Gästerückgang.

 „Der aktuelle Zustand der Marina ist nicht mehr marktgerecht“, stellte der Minister fest. 2,4 Prozent weniger Gäste seit 2008, bei den Übernachtungen sogar minus 7,6 Prozent sind die Quittung. Begeistert war Meyer aber von der 1a-Lage und dem Blick auf die Kieler Außenförde: „Wenn Olympia nach Kiel kommen sollte, hätte man hier sogar die bessere Sicht auf die Segelwettbewerbe.“

 Der Meerblick ist auch das Pfund, mit dem der Investor Planet-Gruppe in der Marina Wendtorf wuchert. Vorstand Sven Hollesen konnte gestern eine erste Erfolgsbilanz des neuen Ostseeferienparks präsentieren: Alle 33 Einzel- und Doppelferienhäuser des ersten Bauabschnitts sind verkauft, von 44 geplanten Doppelferienhäusern (zweiter Bauabschnitt) an der Promenade stehen zehn. „Am 28. August dieses Jahres haben wir hier eine wunderbare Dünenlandschaft“, versprach er mit Blick auf die großen Sandberge.

 Für die „Marina-Villen“, die laut Exposé „nur 20 Meter von der Wasserkante entfernt“ entstehen sollen, vollzogen Hollesen, Meyer und Wendtorfs Bürgermeister Otto Steffen den symbolischen „Spatenstich“. Im nächsten Jahr sollen sie fertig sein, ein Hotel und weitere Baumaßnahmen im Hafenbereich folgen. „2018 ist alles fertig“, so Hollesen. Dann spendierte der gebürtige Däne seinen Gästen Gammel Dansk und Hotdogs.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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