15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Es zieht wieder Leben ein

Markttreff in Kirchbarkau Es zieht wieder Leben ein

In den Markttreff in Kirchbarkau kehrt bald wieder Leben ein. Die Türen öffnen sich allerdings erst einmal für die Arbeiter, die den seit Monaten leer stehenden Laden sanieren. Die Gemeindevertretung erteilte die Aufträge für die 400 000 Euro teure Modernisierung. Gesucht wird noch ein Betreiber.

Voriger Artikel
Frisch auf den Mittagstisch
Nächster Artikel
So kam die Currywurst nach Lütjenburg

Grünes Licht für die energetische Sanierung des Markttreffs: Die Gemeindevertretung in Kirchbarkau beschloss die Auftragsvergabe.

Quelle: Silke Rönnau

Kirchbarkau. Die Gemeinde muss die Kosten nicht allein stemmen. 301 600 Euro kommen vom Land, die restlichen 101 200 Euro finanziert Kirchbarkau durch einen internen Kredit aus der Klärwerks-Rücklage. Diese Summe soll in den kommenden Jahren natürlich in den Topf zurückfließen, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Frank Jedicke auf eine Frage aus dem Besucherkreis.

Der Markttreff ist, wie berichtet, seit Ende Oktober geschlossen, nachdem der bisherige Betreiber ausgestiegen war. Klimaanlage, Kühl- und Kassensystem sowie Vorbau sollen erneuert und das Geschäft behindertengerecht umgebaut werden. Die Gewerke wurden ausgeschrieben. Für die Kältetechnik sei allerdings eine erneute Ausschreibung notwendig, erläuterte Bürgermeister Franz Schwarten. Grund seien Formfehler in den Angeboten. Aber die Kosten würden sich nicht verändern. „Wir liegen bisher unter der Kostenschätzung“, freute er sich. Auch Jedicke fügte hinzu: „Beim Kostenrahmen sind wir auf der sicheren Seite.“

Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, die Aufträge zu vergeben. Außerdem wurde der Bürgermeister ermächtigt, den günstigsten Anbieter für die Kältetechnik zu beauftragen, damit dafür keine Extra-Sitzung anberaumt werden muss. Auch der entsprechende Nachtragshaushalt wurde von allen genehmigt. Jetzt fehlt nur noch ein Betreiber, der den Markttreff weiterführen wird.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3