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Markttreff soll erhalten bleiben

Kirchbarkau Markttreff soll erhalten bleiben

Der Markttreff in Kirchbarkau bleibt erhalten. In der Einwohnerversammlung hatte Bürgermeister Franz Schwarten kürzlich schon erklärt, „dass wir weitermachen wollen“. Mit wegweisender Einstimmigkeit fasste die Gemeindevertretung am Montagabend den dafür notwendigen Beschluss.

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Die Eingangstür ist verschlossen, die Regale im Laden sind leer. Doch in den Markttreff soll wieder Leben einkehren.

Quelle: Silke Rönnau

Kirchbarkau. Der Blick durch die geschlossene Glastür fällt auf leere Regale. An der Außenwand vergilbt langsam ein Plakat mit der Aufschrift „1 Brötchen Ihrer Wahl + 1 Becher Kaffee to go für 0,99 Euro“. Seit dem 24. Oktober ist das Geschäft geschlossen. Die Fisole GmbH, die erst ein Jahr zuvor die Nachfolge von Heinz-Jürgen Harms angetreten hatte, war, wie berichtet, ausgestiegen.

 Doch in den leeren Laden soll Leben zurückkehren. Ende April hatte die Gemeindevertretung bereits beschlossen, 400000 Euro für die Sanierung des Markttreffs in die Hand zu nehmen. Dafür sollen Klimaanlage, Kühl- und Kassensystem sowie Vorbau erneuert und der Markttreff behindertengerecht umgebaut werden. Zuschüsse von 300000 Euro sind bereits genehmigt, die restlichen 100000 Euro sollen als zinsloses Darlehen aus dem Topf der Kirchbarkauer Klärwerks-Rücklage entnommen werden.

 „Für uns ist das kein weggeschmissenes Geld“, betonte Schwarten ausdrücklich. „Wenn wir den Markttreff eingehen lassen, geht die Infrastruktur verloren.“ Dann sei in Kirchbarkau nicht mehr viel los. Manche seien jeden Tag einkaufen gegangen, um dort einen kleinen Klönschnack zu halten. „Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen und den Laden unterstützen“, warb er dafür, vor Ort einzukaufen. Sein Stellvertreter Frank Jedicke berichtete, dass sich bereits ein Interessent mit vielen guten Ideen gemeldet habe. „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels.“

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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