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Kein Heimvorteil bei Ufernähe

Match-Races in der Stadtbucht Plön Kein Heimvorteil bei Ufernähe

Die Match-Race-Segler des Plöner Seglervereins konnten den Heimvorteil nicht nutzen. Die beiden Crews des Heizkörper Sailing Teams um Skipper Lars Hückstädt und Jannes Wiedemann landeten am Ende der dreitägigen Deutschen Meisterschaft „nur“ auf Platz acht und neun.

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Finale in der Plöner Stadtbucht: Bug an Bug kämpften die beiden besten Crews der Skipper Max Gurgel (Boat Four) und Carsten Kemmling (Boat Two) um die Deutsche Meisterschaft im Match-Race-Segeln.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Trotz dieser Ergebnisse zog Lars Hückstädt in seiner Funktion als Organisator eine positive Bilanz: „Es hat alles bestens geklappt, wir sind rundherum zufrieden.“

 Eine Einschätzung, die Mitsegler, Konkurrenten und vor allem auch das Gros der schaulustigen Besucher bestätigte. „Jetzt habe ich endlich mal gesehen, wie gut mein Enkel segelt und was er an Bord so alles macht“, freute sich Klaus Hergeröder. Der Schönberger hatte zusammen mit Tochter Vera Zenker und Lebenspartnerin Brigitte Scheu die Finalläufe von der Terrasse des Restaurants Seeprinz aus beobachtet. „Das ist ein echter Logenplatz. Hier sind wir mittendrin und können alles aus nächster Nähe beobachten.“

 Brigitte Scheu lobte die Moderation. „Der junge Mann erklärt die Regeln und Manöver sehr gut. Strafpunkte wegen Behinderung und Kringelfahren – ich weiß jetzt Bescheid, worauf ich achten muss, und wir sind hier immer auf dem Laufenden.“ Und so lohnte sich der Ausflug aus der Probstei gleich doppelt. Denn Hergeröders Enkel Daniel Zenker holte als Vorschoter auf dem Siegerboot von Max Gurgel nicht nur die Leinen ein, sondern auch den Titel. Im Finale gegen Skipper Carsten Kemmling setzte sich Gurgels Crew im Modus Best-of-Five nach vier Läufen mit drei Siegen durch. Beide Team-Kapitäne zählen zur ersten Liga der Match-Race-Segler und können auf mehrere DM-Titel zurückblicken.

 Ein solcher Titel gebühre auch den Ausrichtern finden Anke und Michael Husinger aus Dortmund. „Wir wollten eigentlich nur am Strandweg spazieren gehen. Aber das ist ja so interessant, dass wir uns das Ganze jetzt mal etwas genauer anschauen wollen.“ Besonders überrascht zeigten sich die sportbegeisterten Urlauber aus dem Ruhrgebiet über das Angebot einer kostenfreien Regattabegleitfahrt mit dem Bäderschiff Antje in der Stadtbucht. „Da steigen wir gleich ein, da kann man die Boote noch besser sehen und hat gleichzeitig einen guten Blick auf das Plöner Schloss.“

 Auch die Plöner Hans und Karin Epha waren von dem Event in der Stadtbucht ganz begeistert. „Die Boote kommen ganz nah ans Ufer, das haben wir sonst bei keiner Regatta“, stellte das Paar fest. Zugleich sei es auch spannend und unterhaltsam, den Crews beim Bootswechsel zuzuschauen. „Das ist alles sehr dynamisch und kurzweilig“, so Hans Epha. Auch Malte und Nadine Lange genossen den sonnigen Nachmittag am und auf dem Wasser. „Das Match-Race ist in diesem Rahmen eine großartige Veranstaltung, hoffentlich kann man das wiederholen.“ Und vielleicht würde Plön dann irgendwann auch zu einer Sailing City.

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