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Erfolgreiche Ernte aus Treibsel

Meereskartoffeln Erfolgreiche Ernte aus Treibsel

Als am Abend die Meereskartoffeln auf die Teller kamen, wurde deutlich, warum nicht wie geplant auch ein Gourmet-Sieger gekürt wurde – Geschmack ist eben sehr subjektiv. Zuvor waren jene Teilnehmer ausgezeichnet worden, die am meisten Kartoffeln aus dem Treibsel geerntet hatten.

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Laboes Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst schaute zu, wie Ulrike Höpner im Naturfreundehaus ihre Kartoffeln zubereitet.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Mit 10,8 Kilogramm lag Glücksburg knapp vor Laboe mit 9,5, auf den dritten Platz kam Heikendorf mit 6,1. Als die Erntemengen in Kartoffelschnaps aufgewogen wurden, meinte der Heikendorfer Bauhofleiter Harald Rutz spontan: „Da sind die nächsten Betriebsfeste gesichert.“ Die Laboer Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst, die den Gewinn für die Gemeinde entgegennahm, dankte ihren Gärtnern, die sich „rührend um die Kartoffeln gekümmert haben“.

Der Laboer Bauhofleiter Hanno Göttsch und seine Mitarbeiter Ralf Hausmann und Oliver Pohls sind diejenigen, die sonst das am Strand abräumen, was jetzt zum Nährboden für die Meereskartoffeln wurde. Immerhin 18 der ursprünglich 27 Gemeinden, die dem Aufruf des Geographischen Instituts der Universität Kiel und des Ostsee-Info-Centers (OIC) Eckernförde zum Meereskartoffel-Wettbewerb gefolgt waren, kamen zur Abschlussveranstaltung in das Naturfreundehaus im Schönberger Ortsteil Kalifornien.

Die Erfahrungen mit der „wertvollen natürlichen Ressource“ (Sandra Enderwitz von der Uni Kiel), dem überwiegend aus Seegras und Algen bestehenden Treibsel, waren überwiegend sehr gut. Das Team vom Naturfreundehaus Schönberg möchte wie berichtet weiter damit experimentieren. Für den Wettbewerb hatte Gärtner Christof Tietgen die Sorte Rosara ausgesucht. Als Katrin Wohlrab die Erntemenge von 4,99 Kilogramm verkündete, fügte sie hinzu: „Ich habe blöderweise vorher den Sand abgeschubbert.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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