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Meilenstein für drei Gemeinden

Probstei Meilenstein für drei Gemeinden

Die Bürgermeister von Wisch, Barsbek und Krokau – Heinz Lamp, Joachim Gafert und Kirsten Walsemann – unterzeichneten den Vertrag über die Gründung des Zweckverbands „Am Sandberg“. Den Anstoß dazu hatten die Feuerwehren der drei Orte gegeben, aus denen ab Januar die Freiwillige Feuerwehr Probstei-Nord wird.

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Die Bürgermeister Heinz Lamp (von links), Joachim Gafert und Kirsten Walsemann hoffen, dass sie ihre Gemeinden Wisch, Barsbek und Krokau gemeinsam voranbringen können.

Quelle: Astrid Schmidt

Krokau/Wisch/Barsbek. Alle Anwesenden waren sich der Bedeutung bewusst, und so etwas wie Aufbruchsstimmung lag im Raum, als es an die Vertragsunterzeichnung ging. Mit der Gründung des Zweckverbands wurde das rechtliche Fundament gegossen für das Verschmelzen der drei Feuerwehren und damit für die Entscheidung, Kräfte zu bündeln und letztlich Kosten und Ressourcen zu sparen. Wie berichtet, wird dafür unter anderem das derzeit ungenutzte Gebäude der Grundschule an der Krokauer Mühle genutzt, zusätzlich wird für die neue Wehr eine Fahrzeughalle gebaut. „Mir klopft das Herz bei diesem Meilenstein, der die Zukunft der drei Dörfer und der Feuerwehren verändern wird, sagte Joachim Gafert.

 Heinz Lamp freute sich, dass es „endlich losgeht“. Denn seine Gemeinde hatte bereits im Frühjahr das Grundstück gekauft, das nun an den neuen Zweckverband übergehen soll. „Ich hab gedacht, hoffentlich springen die nicht ab“, scherzte Lamp. Doch Kirsten Walsemann konnte versichern, ihre Gemeinde sei „froh über zwei starke Partner“. „Das wird unsere Gemeinden kulturell, sozial und gemeinschaftlich nach vorn bringen“, sagte sie. Sie dankte vor allem den Aktiven der Feuerwehr, die in den vergangenen Monaten die Hauptarbeit geleistet hätten, aber auch dem Amt Probstei für die „gute Unterstützung“.

 Der Bauantrag sei vor vier Wochen gestellt, eine Genehmigung stehe aber noch aus, da die Auflagen höher seien, als bei einem privaten Bauvorhaben, erklärte Walsemann. Trotz der Verzögerung seien die Fördermittel von 200000 Euro sicher, auch wenn das Geld nun nicht bis zum 31. Dezember ausgegeben werden könne, versicherte die Bürgermeisterin. Sie hielt freudig den Entwurf des Etats des neuen Zweckverbandes hoch. „Wir liegen unter den Kosten, die vorher jede Gemeinde für sich tragen musste“, erklärte sie.

 Im nächsten Schritt sollen nun die drei Gemeinden jeweils zwei Vertreter in den Zweckverband entsenden, die Bürgermeister werden außerdem vertreten sein, ebenso wie ein Mitglied des TSV Barbek.

 Die Vertreter der Feuerwehren haben am 14. Oktober den nächsten Abstimmungstermin mit dem Architekten, in dem es um Feinheiten des Gebäudes gehe, sagte Klaus-Dieter Finck .

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Astrid Schmidt

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