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Offene Türen für das Ehrenamt

Messe in Schwentinental Offene Türen für das Ehrenamt

Ein bisschen aufgeregt ist Giuliana Runge schon: Am Sonnabend, 7. November, von 14.30 bis 17.30 Uhr, soll in Schwentinental die erste Ehrenamtsmesse stattfinden. „Rund 30 Vereine haben sich angemeldet“, so die Ehrenamtskoordinatorin. Damit alle Platz finden, wurde die Veranstaltung ins Rathaus verlegt.

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Willkommen im Rathaus: Giuliana Runge lädt zur ersten Ehrenamtsmesse in Schwentinental ein.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Von der Resonanz ist Runge geradezu überwältigt. Ursprünglich wollte sie ganz vorsichtig klein anfangen und die Aktion im Bürgerhaus in Klausdorf veranstalten. „Das wäre zu klein gewesen“, hat sie festgestellt. Stattdessen soll nun der Bürgersaal im Rathaus genutzt werden: Die Trennwand werde geöffnet, und auch die Gänge sind schon verplant für die Präsentation der verschiedenen lokalen Akteure. Erstes Ziel ist zunächst der persönliche Kontakt – „ich wünsche mir für die Vereine, dass ganz viele kommen“, so Runge. Auf unkomplizierte Weise, so ihre Hoffnung, sollen dann Interessen und Möglichkeiten zueinander finden. Das können einfach neue Mitglieder sein, gesucht werden, aber auch Menschen, die sich ehrenamtlich auf unterschiedliche Weise engagieren wollen. Viele Vereine hätten ganz konkret Bedarf für einzelne Projekte oder Aufgaben, weiß die Koordinatorin – „es muss aber niemand davor Angst haben, dass er sofort zu etwas verpflichtet wird“.

 Auf der Liste der Anmeldungen stehen sowohl die beiden großen Sportvereine RTSV und TSVK als auch kleinere wie die Tennisklubs, sozial engagierte wie DRK, Awo und der kleine Lichtblick, die Jugendhäuser, die Fördervereine der Schulen und des Sports, der Hundeverein, Chöre und natürlich die Feuerwehr. Einzelne kreisweite Projekte wie „Wellcome“ und die Generationen-Zeit-Börse der Familienbildungsstätte oder die Sprachpaten und die Senior-Trainer der Kreisvolkshochschule werden sich ebenfalls präsentieren. Zu den Vereinen, die sich vorstellen, gehört auch Schwentinentals jüngste Neugründung: der Förderverein Ehrenamt. Sein Ziel ist, Spenden zu sammeln und für gemeinnützige Zwecke weiterzugeben. „Wichtig ist, dass die Vereine wissen: Wir sind keine Konkurrenz, sondern praktische Hilfe“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Jörg Burckhardt. Seit der Gründung im September „gab es schon einige Anträge, wo wir weiterhelfen konnten“. Mit Giuliana Runge und dem Ehrenamtsbüro will der Verein eng zusammenarbeiten und unterstützt auch die Organisation der Messe am Sonnabend.

 Für das leibliche Wohl während des Nachmittags ist ebenfalls gesorgt: Es werden gespendete Kuchen und Getränke verkauft, der Erlös soll einen wohltätigen Zweck zugute kommen. Hinter dem Tresen wird unter anderem Bürgermeister Michael Stremlau persönlich stehen.

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