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Balancestab und tanzende Flöhe

Mini-Phänomenta in Mönkeberg Balancestab und tanzende Flöhe

An der Mönkeberger Grundschule kann in den Pausen jetzt fleißig experimentiert werden. 13 spannende naturwissenschaftlich-technische Mini-Phänomene stehen in den Schulfluren zum Ausprobieren bereit.

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Finn war fasziniert vom Balancestab, dessen Schwerpunkt in der Kugel liegt und deshalb leichter zu balancieren ist, wenn die Kugel sich oben statt unten befindet.

Quelle: Christoph Kuhl

Mönkeberg. Das Besondere: Die von der Universität Flensburg und der Nordmetall Stiftung vor einigen Jahren als Mini-Phänomenta entwickelten Experimentierstationen sind von Mönkeberger Eltern originalgetreu nachgebaut worden. Exakt 13 Versuche zum Anfassen sind nach vorgegebenen Bauanleitungen entstanden. Zuvor waren die physikalischen Phänomene den Eltern an einem Infoabend vorgestellt worden. „Die bauen wir nach“, so die spontane Reaktion fast aller Eltern. Da wurde etwa aus einem 20 Meter langen Gartenschlauch, vier Trichtern und Klebeband das Schlauchtelefon rekonstruiert – verbunden mit der Erkenntnis, dass der Schall in einer Röhre sehr gut geleitet wird.

Zwei Stationen weiter sorgten bei der jetzigen Präsentation in der Mönkeberger Schulaula die elektrischen Flöhe für Begeisterung unter den Grundschulkindern. Die kleinen Styroporkügelchen tanzen förmlich unter der Plexiglasplatte beim Reiben der Oberfläche mit einem schlichten Wolllappen. Die Fallbremse und der Balancestab sind zwei weitere Experimente der Mönkeberger Mini-Phänomenta. Christian Heinscher, dessen achtjährige Tochter Hannah gerade eine Experimentierrunde dreht, hat mit dem Klopfophon, und den „Gleich-oder-ungleich-Holzstücken“ zwei Versuchsstationen angefertigt. „Ich finde es einfach toll, dass die Kinder an den Stationen jetzt spielen und ausprobieren können, wann immer sie wollen“, erklärte Christian Heinscher als einer der Bastelväter. Von der „überwältigenden Bereitschaft“ der Eltern beim Projekt Mini-Phänomenta-Marke-Eigenbau anzupacken war Mönkebergs Schulleiterin Kirsten Sandberg begeistert. Ein dickes Dankeschön ging von ihr deshalb jetzt anlässlich der offiziellen Freigabe der Experimentierstationen an die Familien Beck, Capat, Eckmann, Eißfeldt, Graßhoff, Heinscher, Kühl, Möller, Moldenhauer, Schmidt, Sennholt und Wiese.

Das Konzept der Flensburger Mini-Phänomenta hat bislang in neun Bundesländern mehr als 700 Schulen erreicht.uhl

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