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Mobile Wache für die Polizei

Umbau in Wankendorf Mobile Wache für die Polizei

Räumlich und personell geht es mit der Polizeistation in Wankendorf aufwärts. Aktuell werden die Räumlichkeiten am Markt 8 saniert, umgebaut und zugleich deutlich erweitert. Ab sofort arbeiten die Polizisten auch in einer mobilen Wache vor der Station.

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Wolfgang Hohaus hat den 8,6-Tonner selbst von Kiel nach Wankendorf gefahren. Bis Anfang Oktober dient der Lkw als provisorische Wache.

Quelle: Sven Tietgen

Wankendorf. Voraussichtlich Anfang Oktober soll die Station bezugsfertig sein – und ist dann für fünf statt bisher vier Polizeibeamte ausgelegt. Das Provisorium ist ein 8,6 Tonnen schwerer Lkw der Landespolizei, der sonst bei Großveranstaltungen wie der Kieler Woche oder dem Preetzer Schusterfest eingesetzt wird. Wolfgang Hohaus, der nach 15 Jahren Dienst von der in 2015 aufgelösten Polizeistation Kirchbarkau auf eigenem Wunsch nach Wankendorf versetzt wurde, hat die mobile Wachstation eigenhändig von Kiel zum neuen Bestimmungsort gefahren. Trotz strahlendem Sonnenschein herrscht im Inneren keine „Bullenhitze“: Gleich zwei Klimaanlagen sorgen in den zwei Räumen inklusive einer Teeküche für angenehme Temperaturen. Über Funk sind die Rechner mit dem Computernetz der Landespolizei verbunden.

 Die Stationierung des Lkw haben die Wankendorfer Uniformierten angeschoben. „Uns war es wichtig, auch während der Umbauphase Bürgernähe zu zeigen“, erklärte Hohaus. Zusammen oder im Wechsel mit Stationsleiter Jörg Hoeft, dessen Stellvertreter Uwe Schneider sowie Kollege Bernt Wirtz wird der 55-jährige Polizeihauptmeister vor Ort die Stellung halten.

 Genaue Dienstzeiten im Lkw-Büro wird es aber nicht geben: Die Beamten arbeiten auch im Revier Plön oder sind im Einsatz. Die mobile Wache kommt in der Nachbarschaft gut an: „Das Seniorenzentrum gegenüber hat schon versprochen, uns mit Kaffee zu versorgen“, erzählte der Polizeibeamte.

 Unterdessen läuft der Um- und Ausbau der Polizeistation auf Hochtouren. Durch Hinzunahme der Räume der benachbarten Fahrschule, die im Ort ein neues Domizil gefunden hat, wird die Nutzfläche von 70 auf rund 130 Quadratmetern fast verdoppelt. Ab Oktober verstärkt ein fünfter Polizist das Team.

 Damit erhält die Wankendorfer Station die Personalstärke wie sie im Rahmen der vor zwei Jahren angeschobenen neuen Polizeistruktur vorgesehen war. Verbunden mit dem Konzept war, wie berichtet, die Schließung der Wachen in Ascheberg, Hohwacht, Selent, Kirchbarkau, Laboe und Probsteierhagen. Diskutiert wurde damals auch über ein Aus der Wankendorfer Wache.

 „Das war ein langer Kampf. Es hätte bedeutet, dass wir von Plön aus für eine Riesenfläche bis ran an Neumünster zuständig wären“, erinnerte sich Wolfgang Hohaus, der mit seinen Kollegen die acht Gemeinden des Amts Bokhorst-Wankendorf sowie Kalübbe bearbeitet.

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