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Neuer Ärger um die Strandgastronomie

Mönkeberg Neuer Ärger um die Strandgastronomie

Schon mehrfach wurde über die geplante Gastronomie am Mönkeberger Strand diskutiert. Jetzt liefen im Bauausschuss einige Anwohner Sturm. Denn der potenzielle Investor war zwischenzeitlich namentlich bekannt geworden: Ahmad-Reza Zirakbash prägte im Raum Kiel jahrelang die Diskotheken-Szene.

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Schöne Aussichten auf die Kieler Förde: Der Abriss des alten Pavillons am Mönkeberger Naturstrand für den Bau einer neuen Gastronomie bleibt umstritten.  

Quelle: Nadine Schättler

Mönkeberg. Der Gastronom betrieb unter anderem das Far-Out, das Velvet und das Nachtcafé. In Mönkeberg möchte Zirakbash, der für ein Gespräch mit KN-online zuletzt nicht erreichbar war, nun offensichtlich eine Event-Gastronomie umsetzen. „Warum lassen Sie das zu, Herr Heinze?“ fragten die Mönkeberger ihren Bürgermeister Jens Heinze (SPD), der sich entschieden wehrte. Ein umstrittener Vorvertrag mit dem Investor werde erst wirksam, wenn die Gemeindevertretung zustimme.

Die meisten Anwohner wünschen sich ein verkleinertes Konzept. Heinz-Günter Kabisch, Sprecher der angrenzenden Förderesidenz, wirbt bereits für den Erhalt des vorhandenen Pavillons, der mit einem etwa 100 Quadratmeter großen Wintergarten zur Seeseite modernisiert werden könnte. Bei Bedarf, so Kabisch, könne angrenzend ein zweiter Pavillon in gleicher Bauweise geschaffen werden. „Insgesamt hätte die Strandgastronomie eine verträgliche Größe, die der Lage, der Umgebung und dem Anspruch der Gemeinde gerecht werden würde“, so Kabisch. Da der kleine Strand und die Naturzone in diesem Modell weitgehend unberührt blieben, gebe es selbst im Falle einer wirtschaftlichen Schieflage und einem Leerstand des Restaurants weiterhin ein Strandleben in Mönkeberg.

Der Bauausschuss möchte nun nach dem Vorschlag der UWG eine zusätzliche Sitzung zu diesem Thema umsetzen, in der auch die Bürger beteiligt werden.

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