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Ortsdurchfahrt gesperrt

Mönkeberg Ortsdurchfahrt gesperrt

Seit Donnerstag 16 Uhr ist die Mönkeberger Ortsdurchfahrt gesperrt. Gut zwei Wochen lang bis Dienstag, 4. August, wird der überörtliche Durchgangsverkehr, wie berichtet, über die B502 umgeleitet.

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Keine Durchfahrt mehr möglich: Donnerstagnachmittag wurde um exakt 16.05 Uhr die Ortsdurchfahrt von Mönkeberg im Bereich der Eisenbahnbrücke an der Kieler Stadtgrenze für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Quelle: Christoph Kuhl

Mönkeberg. Davon sind auch die Buslinien 100 und 101 der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) betroffen.

 Alles halb so wild, finden Angelika Koslowski und Sylvia Haß. „Es gibt doch die Fördedampfer, die schöne Alternative zu Auto und Bus“, sagen die beiden Berufspendlerinnen. Täglich nutzen sie morgens um 7 Uhr die Fahrt auf der Kieler Förde nach Kiel als „tollen und entspannten Start in den Tag“. Sylvia Haß würde sich wünschen, dass „jetzt mehr Fahrgäste die Fördedampfer für sich entdecken“. „Wenn kaum noch was geht, die Schiffe fahren“, rührt auch Michael Henry vom Verein Fördefördern die Werbetrommel für die „Mini-Kreuzfahrten zur Arbeit“, wie er sagt. Das Shuttlebus-Angebot, das die KVG während der Neuasphaltierung der Ortsdurchfahrt zwischen Ortsmitte, Schönkirchen und Kiel-Wellingdorf (dort ist dann das Umsteigen auf die Linien 100 und 101 möglich) anbietet, ist für Henry zudem „auf den zweiten Blick eine Buslinie mit Zukunft“.

 Seit vielen Jahren gebe es den Wunsch von Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg nach einem Ortsbus, der die drei Schrevenborner Gemeinden miteinander verbindet sowie Einheimischen und Feriengästen ermöglicht, auch die Strände direkt zu erreichen, so der Vorsitzende von Fördefördern. Bislang sei dieses Projekt aber an der Finanzierung gescheitert. Henry hofft nun, dass die KVG die Nutzung der Shuttlebuslinie 105 „genau analysiert und den Gemeinden ein entsprechendes Angebot macht“.

 Für ein solches Zusatzangebot innerhalb des Amtes Schrevenborn seien aber die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) zuständig, erklärte Bürgermeister Jens Heinze auf Nachfrage. „Wir haben schon mehrfach den Versuch gestartet, eine solche zusätzliche Buslinie gemeinsam mit dem Kreis zu realisieren. Auch wenn ein solcher Ringbusverkehr natürlich wünschenswert wäre. Er ist nach jetzigem Stand für uns als defizitäre Gemeinde gar nicht finanzierbar“, so Heinze. Umso mehr freut es ihn, dass die KVG jetzt während der gut zweiwöchigen Straßenbauarbeiten den Busshuttle 105 anbietet. „Das ist ein tolles und wichtiges Angebot. Die Gemeinde ist ansonsten ja vorübergehend komplett vom Busverkehr abgeschnitten“, so Heinze. Er hätte sich zwar zu den Hauptverkehrszeiten für die Berufspendler eine noch kürzere Taktung als die 40 beziehungsweise 60 Minuten gewünscht. „Die KVG hat aber sicher alles getan, was möglich war.“

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