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Ringen um das Restaurant am Strand

Mönkeberg Ringen um das Restaurant am Strand

Eine große, mit rot-weißem Flatterband abgesteckte Fläche neben dem alten Strandkiosk sorgte am Strand von Mönkeberg für Aufsehen. Die CDU hatte Anwohner und Bürger dazu eingeladen, das geplante und umstrittene Restaurant in ihrer Gemeinde einmal virtuell zu erleben. So mancher Zuschauer staunte.

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In dem abgesteckten Baufeld bildeten Anwohner und interessierte Bürger ein virtuelles Restaurant: Geplant ist eine Grundfläche von 400 Quadratmetern plus einer etwa 190 Quadratmeter großen Terrasse.

Quelle: Nadine Schättler

Mönkeberg. „Da bleibt ja nur noch ein schmaler Streifen Strand“, urteilte eine Bürgerin über den Abschnitt in Baufeld-Nähe. Mit etwa 400 Quadratmetern Grundfläche und einer 190 Quadratmeter großen Terrasse könnte die neue Gastronomie gebaut werden. „Wir stehen vor der finalen Entscheidung“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzende Hildegard Mersmann. Derzeit befindet sich die Gemeinde bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes mit dem Sondergebiet Strandgastronomie im Abwägungsverfahren, der Flächennutzungsplan muss parallel geändert werden. „Die geplante Größe lehnen wir entschieden ab“, so Mersmann.

Anwohner befürchten nächtlichen Lärm

Kritisch sahen viele Anwohner auch das geplante Konzept einer Event-Gastronomie durch den potentiellen Investor. „Wir fürchten besonders den Lärm in den Nachtstunden, wenn die Gäste sich außerhalb des Gebäudes aufhalten und den Autoverkehr, der eine wesentliche Lärmquelle ausmacht“, so Heinz-Günter Kadisch von der angrenzenden Förderesidenz. In dem Entwurf des Bebauungsplanes ist der nächtliche Betrieb zwischen 22 und sechs Uhr morgens genehmigt.

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Ein Artikel von
Nadine Schättler

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