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WM aus der Helferperspektive

Mönkeberger Bogenschützen WM aus der Helferperspektive

Christine und Nobert Rohr sind ab Sonntag bei einer Weltmeisterschaft im Einsatz. Bei der Para-WM im Bogensport für Menschen mit Behinderung in Donaueschingen wird das Spartenleiter-Paar der Bogenschützenabteilung des SV Mönkeberg zu den gut 150 Helfern zählen.

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Als Helfer sind die Mönkeberger Bogensportler Christine und Norbert Rohr bei den am Sonntag beginnenden Weltmeisterschaften für Bogenschützen mit Behinderung in Donaueschingen im Einsatz.

Quelle: Christoph Kuhl

Mönkeberg. „Das ist absolutes Neuland für uns. Wir wissen auch noch gar nicht, wo und wann wir eingesetzt werden, ob es Unterstützung auf dem Wettkampfgelände ist oder eher ehrenamtliche Arbeit hinter den Kulissen im Logistikbereich“, sagt Christine Rohr. Allein die Teilnehmerzahlen beeindruckten sie und ihren Mann schon im Vorfeld.

 Die 330 gehandicapten Bogenschützen aus 46 Ländern werden von etwa 180 Betreuern begleitet. Dazu sind rund 50 Wettkampfleiter und Kampfrichter im Einsatz. Etwa 70 Prozent der Sportler sitzen im Rollstuhl. Erstmals nehmen an den Wettbewerben auch sehbehinderte Bogenschützen teil. „Wir haben schon von einem amerikanischen Sportler gehört, dem beide Arme fehlen. Er muss den Bogen deshalb mit dem Fuß spannen und löst die Sehne dann mit dem Mund aus. Wie er das hinbekommt, darauf sind wir schon sehr gespannt“, berichtet Norbert Rohr. Im Februar hatten sich der aktive Bogenschütze und seine Frau beim sogenannten Volunteer-Casting beworben. In einem Fachmagazin hatten sie zuvor davon gelesen. Der frühere Bogensport-Landestrainer Harry Mende aus Kappeln, der sich mittlerweile auf Bundesebene im Behindertensport engagiert, habe sie zudem ermuntert, sich zu bewerben. Im Mai sei schließlich laut Christine Rohr die Zusage vom veranstaltenden Deutschen Behindertensportverband gekommen.

 „Wir freuen uns jetzt sehr auf den WM-Start am Sonntag“, so die beiden Bogenschützen, die ihre Sportgeräte diesmal zu Hause lassen müssen. Bis zum 30. August sind sie täglich ab 7.30 Uhr im Einsatz und sorgen wie die anderen 150 Helfer für einen reibungslosen Wettkampfablauf.

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