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Nachschlag fürs Restaurant

Mönkeberger Fähranleger Nachschlag fürs Restaurant

Die Planungen für eine Gastronomie mit Veranstaltungszentrum am Mönkeberger Fähranleger sind einen Schritt weiter. Nach mehrheitlichem Beschluss der Bauausschussmitglieder könnte das abgewinkelte Gebäude mit einer Grundfläche von 400 Quadratmetern neben dem Strand-Kiosk größer ausfallen, als ursprünglich geplant.

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Direkt neben dem Mönkeberger Strand-Kiosk plant die Gemeinde eine Gastronomie mit großer Außenterrasse und Veranstaltungszentrum.

Quelle: Nadine Schättler

Mönkeberg. Mit drei Gegenstimmen der CDU-Fraktion segneten die Ortspolitiker den neuen Entwurf für das Restaurant mit 80 Sitzplätzen und großer Außenterrasse ab. „Wir sind grundsätzlich für eine Aufwertung des Strandabschnittes, aber die jetzt vorgesehene Dimension ist uns einfach zu groß. Da haben wir Bauchschmerzen“, warf Hildegard Mersmann (CDU) ein. Damit traf sie den Nerv von rund einem Dutzend Zuhörer, die die Sitzung verfolgten.

 Zuvor hatte Stadtplaner Guntram Blank die wesentlichen Änderungen erläutert, die sich nach Auslegung des Bebauungsplanes 26 ergeben. Trotz vieler Einwände soll sich das geplante Gebäude in der Grundfläche von bisher 350 auf 400 Quadratmeter und die Außenterrasse von 125 auf 200 Quadratmeter erhöhen. Zudem werden weitere Stellplätze eingerichtet. „Nach Einschätzung des möglichen Investors ist das Restaurant sonst nicht wirtschaftlich zu betreiben“, erklärte Blank.

 Im Hinblick auf ein Lärmschutzgutachten erläuterte der Stadtplaner, dass ein uneingeschränkter Betrieb bis 22 Uhr möglich sei. Ein gesonderter Lärmschutz (etwa durch geschlossene Fensterfronten) werde nur bei Nacht und bei großen Veranstaltungen notwendig. Die gefürchteten Immissionen, etwa durch den Verkehr, seien unter anderem durch den Abstand zur Wohnbebauung als vertretbar zu beurteilen. „Die Stubenrauchstraße ist zudem in der Lage, den Verkehr aufzunehmen“, sagte Blank und erntete dafür das Gelächter der anwesenden Einwohner.

 Der Stadtplaner betonte, dass die Zielsetzung der Planung „grundsätzlich durch die Landesplanung begrüßt“ werde. Auch würden sich die Planungsziele mit der Rahmenplanung Kieler Förde decken.

 Ohne weitere Aussprache beschlossen die Mitglieder des Ausschusses ein anderes Vorhaben, das gerade mal einen Steinwurf von dem geplanten Strandprojekt entfernt liegt. Für ein rund 8,52 Hektar großes Gebiet rund um die Stubenrauchstraße soll zukünftig ein Bebauungsplan die Grundlage für die Planungshoheit der Gemeinde bilden. „Wir sehen dort den Bedarf, eine planungsrechtliche Grundlage zu schaffen, um Wildwuchs zu verhindern“, so der Ausschussvorsitzende Robert Falkenau (CDU). Man wolle die kleinteilige Bebauungsstruktur erhalten und das städtebauliche Ortsbild bewahren. Einstimmig gaben die Mitglieder des Ausschusses ihre Empfehlung an die Gemeinde, einen Bebauungsplan für das Gebiet Kitzeberger Weg/Stubenrauchstraße aufzustellen sowie eine zweijährige Veränderungssperre zu erlassen. Die Gemeindevertreter tagen am Montag, 28. September, ab 19 Uhr im Gemeindesitzungssaal.

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