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Zerstörungswut im Naturschutzgebiet

Mönkeberger See Zerstörungswut im Naturschutzgebiet

Mit Sprühlack beschmierte Schilder und Schaukästen, zerstörte Holzwegweiser und ein völlig demolierter Beobachtungsstand: Fritz Gebhardt, Nabu-Betreuer des zwischen Mönkeberg und Kiel-Dietrichsdorf ausgewiesenen Naturschutzgebietes Mönkeberger See, ist verärgert: „So einen Vandalismus habe ich noch nicht erlebt.“

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Die Seitenwände des Holzunterstands am Mönkeberger See wurden laut Nabu-Referent Fritz Gebhardt mit brachialer Gewalt aus den Angeln gehoben.

Quelle: Christoph Kuhl

Mönkeberg. Die Seitenwände des Holzunterstands, der erst vor einigen Jahren in einem Langzeitarbeitslosen-Projekt entstanden ist, sind mit brachialer Gewalt herausgerissen worden. „Ein Seitenteil wurde sogar in den See geworfen“, so Gebhardt, der diesen gravierenden Fall von Zerstörungswut bereits bei der Polizei angezeigt hat. Vermutlich am vergangenen Wochenende sei der besonders idyllisch gelegene Bereich im Naturschutzgebiet einmal mehr als „Partyplatz“ genutzt worden, wie der Nabu-Referent sagt.

In der Vergangenheit habe es immer wieder mal Einzelfälle gegeben. So seien beispielsweise die aufgestellten Holzwegweiser schon mehrfach zerstört worden. Die Zerstörung der Beobachtungshütte ist nun der bislang traurige Höhepunkt. „Der Vandalismus hat in letzter Zeit ganz eindeutig zugenommen. Eine Person ist hier ganz einfach überfordert“, sagt Fritz Gebhardt.

„Ganz abgesehen davon, dass meine Aufgaben als Schutzgebietsbetreuer ganz andere sind. Es muss schnellstens etwas geschehen, damit diese Auswüchse sich nicht weiter ausbreiten!“ Spaziergänger bittet er, Vorfälle zu melden.

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