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„Momentaussetzer“ sorgen für Chaos

Baustellen „Momentaussetzer“ sorgen für Chaos

Am Sonnabend waren es Mähdrescher, am Dienstag und Mittwoch Lkw: In den vergangenen Tagen blieben mehrfach Fahrzeuge im Verkehrsleitsystem auf der B76 in Schwentinental stecken. Die Häufung scheint jedoch Zufall – weitere Fälle soll es in diesem Jahr noch nicht gegeben haben.

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Und schon wieder steckte ein Lkw in der Mittelspur fest und sorgte am Mittwochmorgen für einen Stau.

Quelle: Peter Thoms

Schwentinental. Holger Muhs, stellvertretender Leiter der Polizeistation in Schwentinental, kann nur den Kopf schütteln über das, was sein Kollege vom Fahrer des Lkw am Mittwoch früh zu hören bekam: Er habe nicht auf die rechte Spur wechseln können, weil dort ein Pkw gefahren sei. Statt dessen blieb er zwischen den Aluwänden der Zwei-Meter-Spur stecken und musste sich von der Polizei hinausbegleiten lassen.

 An der Beschilderung liege es nicht, so Muhs: „Es ist aus unserer Sicht alles Menschenmögliche gemacht worden, die Lkw-Fahrer darauf hinzuweisen, dass die Spur zu schmal ist“. Vier Mal wird vorab auf die begrenzte Breite beider Fahrbahnen hingewiesen. Für drei Meter sind die Außenspuren ausgelegt. Die Mittelspur, die für die Pendler morgens Kiel-einwärts geöffnet ist und ab 11 Uhr vormittags auf Kiel-auswärts umgestellt wird, sollten nur Pkw mit maximal zwei Metern Breite befahren. Dass es doch immer wieder Lkw gibt, die diesen Weg nehmen, sei ein „Phänomen, das wir uns nicht erklären können“, so Muhs – außer mit Unzulänglichkeiten oder Momentaussetzern der Verkehrsteilnehmer.

 Weitere derartige Fälle habe es seines Wissens nach seit Einrichtung der neuen Baustelle in diesem Jahr aber noch nicht gegeben. Eine andere Gefahrenquelle im Bereich der Baustelle seien allerdings die Einmündungen: Üblicherweise gibt es dort Beschleunigungsspuren. Dazu fehlt aber nun der Platz, sodass Fahrzeuge, die auf die B76 wollen, am Stoppschild warten müssen. Bereits im vergangenen Jahr habe es in dieser Situation vermehrt Unfälle gegeben, so Muhs.

 Während der Lkw am Mittwochmorgen schnell befreit war, war die B76 am Dienstagnachmittag über mehrere Stunden gesperrt, zeitweise sogar komplett. Dieser Lkw hatte sich den Tank aufgerissen, es war Diesel ausgeflossen. Deshalb war auch die Feuerwehr Raisdorf alarmiert worden. Hinterher musste die Fahrbahn noch gereinigt werden. Vor Problemen standen dann all die LKW, die bis zum Abend nicht die Fahrbahn Richtung Preetz nutzen konnten: Die einfachste Ausweichstrecke ist die Bahnhofsstraße, doch die Unterführung ist nur 3,20 Meter hoch. Einzige Alternative ist die schmale Straße Zum See oder der große Umweg über die B404.

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