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Preetzer gewannen Stadtwette sicher

NDR-Sommertour Preetzer gewannen Stadtwette sicher

Begleitet vom Jubel der Besucher wurde das mit zehn Kindern besetzte Kanu ein letztes Mal über die Teppichbahn gezogen – dann war endgültig klar: Preetz hatte seine Stadtwette bei der NDR-Sommertour sicher gewonnen.

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Die Stadtwette gewannen die Preetzer mit Bravour.

Quelle: Dirk Schneider

Preetz. Schon vor 18 Uhr strömten die Menschen am Sonnabend trotz des angedrohten Sturmtiefs zum Cathrinplatz. Ausgerüstet mit Regenjacken und Schirmen wollten sie dem Unwetter trotzen, das dann gar nicht kam. „Sicherheit geht vor – da gibt es keine Kompromisse“, betonte NDR-Sprecherin Nadina von Studnitz. Die N-Joy-Partys in Büsum und St.-Peter-Ording waren längst abgesagt, doch die Sommertour in Preetz sollte stattfinden. „Wir haben immer wieder mit Meeno Schrader gesprochen“, erklärte von Studnitz. Nur der für den späteren Abend geplante Auftritt der Band Glasperlenspiel wurde etwas vorgezogen.

"FäŠhrmann hol Ÿüber!" Im Laufschritt wurden bei der Stadtwette immer jeweils zehn Preetzer Kinder im Kanu Ÿüber den blauen Teppich am Cathrinplatz gezogen.

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Zunächst kam aber die Band Hit Radio Show auf die Bühne. Zwischendurch erklärten die Moderatoren Vèrena Püschel und Jan Malte Andresen zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Schneider noch einmal die Stadtwette. „Wir haben eine Schwentine ausgerollt“, so Schneider. Über diese 50 Meter lange blaue Teppichbahn sollte ein Kanu mit jeweils zehn Kindern innerhalb von 15 Minuten 16-mal gezogen werden. „Das wird schwierig, aber wir schaffen das“, gab sich der Bürgermeister siegessicher.

Doch um 18.55 Uhr – also nur 35 Minuten vor dem Start der Wette – warb Schneider noch etwas nervös bei Kindern und ihren Eltern. „Wir haben noch nicht genug Kinder“, räumte er ein. Immerhin 160 mussten es sein, um die Wettaufgabe erfüllen zu können. Ob er schon mal das Sumoringer-Kostüm anprobiert habe, in dem der Verlierer der Wette später auf der Bühne tanzen soll? „Nein, noch nicht. Darin soll man so schwitzen.“ Gut zehn Minuten später strahlte der Bürgermeister: „Jetzt haben wir genug Kinder.“

Eines davon war Alina. Die Achtjährige hatte erst am Abend erfahren, dass sie dabei sein sollte. Wusste sie überhaupt, was passiert? „Wir fahren Boot“, meinte sie. Ohne Wasser? „Die ziehen uns.“

Dann beginnt die Live-Schaltung zum „Schleswig-Holstein-Magazin“. Feuerwehrleute heben die ersten Kinder in das Kanu, starke Preetzer ziehen es über die Teppichbahn. Fünf Minuten nach dem Start ist auch Alina dran. Als sie am anderen Ende wieder herausgehoben wird, ruft sie begeistert: „Ich möchte noch mal!“

Die Preetzer ziehen das Kanu so schnell, dass der NDR bremsen muss. Doch auch mit den Moderatoren als zusätzlicher Last sind die Preetzer immer noch zu schnell. Der Aufnahmeleiter muss für eine Pause sorgen, damit erst zur nächsten Live-Schaltung das Kanu zum letzten Mal über die Bahn gezogen wird. Schneider lacht: „Das hat ja gut geklappt.“ Um 19.50 Uhr rollt die Feuerwehr „die Schwentine“ wieder ein. Was folgt, ist der Sumoringer-Tanz der Moderatoren und vor allem der von vielen erwartete Auftritt von Glasperlenspiel – immer noch ohne Unwetter.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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