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Brandursache noch unbekannt

Nettelau-Stolpe Brandursache noch unbekannt

Nach dem Großfeuer im Altenteil eines Bauernhofes im Stolper Ortsteil Nettelau sind die Betroffenen außer Gefahr. Der 75-jährige Bewohner und dessen Sohn waren am Montagabend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie konnten noch am gleichen Abend wieder entlassen werden und auf den Hof zurückkehren.

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Das Altenteil auf dem Hof Henningsen ist nach dem Feuer ein Totalschaden. Der 75-jährige Bewohner kommt in einer freien Wohnung auf dem Hofgelände unter.

Quelle: Sven Tietgen

Stolpe. An dem Altenteil, einem Einfamilienhaus, war Totalschaden entstanden, die Brandursache ist noch unbekannt. Ein orangenes Klebeschild der Kripo warnte auch am Dienstag vor dem Betreten des hell verklinkerten Hauses auf dem Hof Henningsen. Selbst zehn Meter vor dem Haus riecht es stark nach Ruß und verbranntem Material. Schwarz verkohlt lugen die Treppe und Möbelreste durch die offene Tür- und Fensterfront hervor. „Das Haus ist total ausgebrannt. Als wir kamen, schlugen die Flammen schon aus dem Wintergarten und durch den First“, erzählte Carsten Petersen, Wehrführer aus Stolpe und Einsatzleiter.

 133 Feuerwehrleute aus Stolpe, Depenau, Wankendorf, Belau, Ruhwinkel, Schönböken sowie Preetz bekämpften nach dem Ausbruch des Feuers am Dienstagabend gegen 17.50 Uhr bis spätabends die Flammen und verhinderten ein Übergreifen auf benachbarte Hofgebäude. Fast alles in dem Haus wurde ein Opfer des Feuers. Gerettet wurden nur wenig, darunter ein paar Fotoalben. Die auf dem Hof wohnende Familie unterstützte ebenso wie die Nachbarschaft mit Essen und Getränke die Feuerwehrleute. Der 75-jährige Altbauer kann auf dem Hof wohnen bleiben: Eine Wohnung war gerade leer geworden. Am Tag nach dem Brand schleppten die Söhne und Enkelkinder Mobiliar des Brandopfers in die neue Unterkunft.

 Der Altenteilbewohner war noch gezeichnet von den Schrecken der Brandnacht. „So ein Elend“, murmelte der Nettelauer mit gesenktem Kopf. Den Schaden des voll unterkellerten Hauses schätzte die Feuerwehr auf rund 250000 Euro. Das Haus soll wieder aufgebaut werden, betonte der alte Herr. Und fügte mit grimmigem Humor hinzu: „Aber nicht mehr dieses Jahr.“

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