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Neubau für die Oberstufe nimmt Form an

Gemeinschaftsschule Probstei Neubau für die Oberstufe nimmt Form an

Der Neubau für die Oberstufe der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg nimmt Gestalt an. Das Erdgeschoss hat bereits ein Dach. Das Richtfest des Millionen-Projekts wird für Oktober angestrebt. Auch der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes soll bald starten.

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Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Es geht in großen Schritten voran“, sagt Helmut Wichelmann, Vorsteher des Schulverbands Probstei, zu dem 6,1 Millionen Euro teuren Aus- und Umbau der Schule. Wo im Juni der erste Spatenstich zusammen mit Bildungsministerin Britta Ernst – die von einem „Grundstein für eine gute Bildung“ gesprochen hatte – gesetzt worden war, steht inzwischen schon der Neubau. „Die Dächer auf den Räumen in der unteren Etage sind in der vergangenen Woche betoniert worden – das Erdgeschoss ist fertig. Jetzt fangen sie an, das Obergeschoss zu schalen“, erklärt Horst Wiese, der die Koordination der Arbeiten vor Ort für den Schulverband unterstützt. Angesichts des raschen Baufortschritts hatte man auf ein Richtfest noch im September gehofft, nun rechnet Wichelmann mit einem Termin kurz vor den Herbstferien.

Wie berichtet, entstehen an der Gemeinschaftsschule Probstei, an der 2015 der erste Jahrgang der neuen gymnasialen Oberstufe starte, außer neun Klassenräumen (davon drei als Ersatz für weggefallene Räume) auch zwei Fachräume und einige Gruppenräume sowie ein offenes Lernzentrum für die Oberstufe. Zudem wird es eine große Aula mit einer Bühne und rund 500 Plätzen geben, die auch für Theateraufführungen und andere Veranstaltungen genutzt werden kann. „Die Schule expandiert – immer mehr Schüler, immer mehr Lehrer“, betont Wichelmann. Derzeit sind an der Gemeinschaftsschule 980, an der Grundschule 416 Schüler. Die Zahl der Lehrer werde bald auf 100 steigen.

Mehrfach hatte die Schulleitung dringenden Bedarf für zusätzliche Verwaltungsräume angemeldet. In einer Sitzung im Juli hat der Schulverband nun den Neubau eines Verwaltungstrakts beschlossen, der 432000 Euro kosten soll. Zur Finanzierung wies Wichelmann darauf hin, dass aufgrund günstiger Ausschreibungsergebnisse für die laufende Erweiterung rund 500000 Euro eingespart wurden. Der auf 365000 Euro veranschlagte Umbau vorhandener Räume wird aber zunächst vertagt. Beschlossen ist der Bau einer Heizungsanlage im Neubau, die auch den Verwaltungstrakt versorgen soll. Die erwogene Sanierung der gesamten Heizungsanlage wurde verworfen. Da die alte Anlage stets gut gewartet worden sei, befinde sie sich noch in einem relativ guten Zustand, meint Wichelmann. „Was uns noch am Herzen liegt, ist eine Sternwarte“, sagt Wichelmann. Ende des Jahres soll der Schulverband entscheiden, ob eine Kuppel auf dem Dach des Verwaltungstrakts gebaut werden kann.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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