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Der Grundstein liegt

Neue Psychiatrie Der Grundstein liegt

Die ersten Wände sind bereits zu sehen: Neben der Klinik Preetz entsteht ein 8,5 Millionen Euro teurer Neubau einer Psychiatrie mit Psychotherapie. Zur Grundsteinlegung kamen am Donnerstag unter anderem Landrätin Stephanie Ladwig sowie Vertreter der Ameos-Kliniken, die das Gebäude nutzen werden.

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Landrätin Stephanie Ladwig legt die Dokumentenrolle bei der Grundsteinlegung des Neubaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Preetz in die Grundmauer.

Quelle: Claudia Josefus-Szellas

Preetz. 2040 Quadratmeter Fläche wird der Neubau, der Ende 2016, spätestens Anfang 2017 fertiggestellt sein soll, haben. „Die besonderen Anforderungen an dieses Gebäude sind in der Architektur umgesetzt“, erläuterte Jörg Schneider von dem Büro GSP Architekten. „Schutz, Naturbezug, Privatheit, die Erhaltung von Normalität und Familie werden hier berücksichtigt.“ Während der durchschnittliche Aufenthalt im Krankenhaus bei etwa sechs Tagen liege, würden Patienten in der Psychiatrie bis zu sechs Wochen verweilen. „Und auf diese Bedürfnisse sind auch die Einrichtungspläne ausgerichtet“, sagte Schneider. So entstehen in dem dreigeschossigen Klinikum zwei Stationen mit insgesamt 52 Betten und einer Tagesklinik mit 18 Plätzen. Das U-förmige Haus mit halb offenem Innenhof grenzt westlich an den Berliner Ring und südlich an den Klinikpark.

 Seit 2000 besteht bereits die Kooperation zwischen den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Plön und der privaten Einrichtung Ameos. „Die bisherige Versorgung durch eine Station mit 22 Betten imGebäude der Klinik Preetz wird mit diesem Neubau bald erheblich verbessert“, lobte die Landrätin bei einer kleinen Feierstunde. Eine wohnortnahe Versorgung psychiatrischer Patienten sei für die Zukunft wichtig. „Die Zusammenarbeit zwischen einem privaten Klinikbetreiber und einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft wird seit 15 Jahren beispielhaft gelebt“, sagte Ladwig weiter. Vor 15 Jahren sei die Station als Notnagel im Klinikgebäude errichtet worden. „Der Kreis Plön hat bewusst an der Weiterentwicklung gearbeitet“, so Ladwig. An diesem Standort sei man in guten Händen, denn mit viel Fachkenntnis habe man sich hier einen guten Ruf erworben.

 Ameos-Krankenhausdirektor Andreas Tüting fügte hinzu: „Neben dem erweiterten stationären Angebot und der zusätzlichen Tagesklinik wird eine sektorenübergreifende Behandlung in ambulanter, teilstationärer oder stationärer Form nah am sozialen Umfeld und der Familie ermöglicht.“ Das vorhandene Behandlungsangebot werde um den Bereich der Suchterkrankungen erweitert und biete zudem die Möglichkeit, auch untergebrachte Patienten vor Ort zu therapieren.

 Gestern nun wurde traditionell für das weitere gute Gelingen des Baus und zur Weihe des Grundsteins die Dokumentenrolle aus Kupfer mit der aktuellen Tageszeitung, kleinen Münzen und Bauplänen sowie den Holzbuchstaben Ameos in die Grundmauern eingelassen.

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Claudia Josefus-Szellas

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