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Engagement für die Lernfreude

Neue Rektorin Engagement für die Lernfreude

Dorit Richter (45) hat am 1. Februar ihr Amt als Rektorin der Gemeinschaftsschule im Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum Lütjenburg angetreten. Ihr großes Ziel: Dass die Kinder und Jugendlichen ihre Freude am Lernen behalten und neugierig bleiben.

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Dorit Richter (45) hat vor wenigen Tagen ihr Amt als Leiterin der Gemeinschaftsschule Lütjenburg angetreten.

Quelle: Orly Röhlk

Lütjenburg. „Wenn wir das schaffen, haben wir viel gewonnen“, erklärte die gebürtige Preetzerin.

 Die Nachfolgerin von Anke Jurgeneit hat in ihrem Bereich 402 Schüler und 27 Lehrerkollegen und unterrichtet Chemie, Deutsch und das Jugendförderprogramm „Lions Quest“. Sie lebt mit ihrem Mann in Hamburg und während der Woche schon in Lütjenburg und beabsichtigt, den Lebensmittelpunkt ganz zu verlagern. Richter studierte Mathematik und Chemie auf Lehramt in Kiel und hat den Masterabschluss im Fach Schulmanagement. Nach dem Referendariat an der Realschule Plön arbeitete sie an der Realschule Garstedt in Norderstedt und war dort kommissarische Konrektorin bis zu ihrem Wechsel an die Gemeinschaftsschule Harksheide. Ab August 2012 war Richter Realschullehrerin an der Grund- und Gemeinschaftsschule Pinneberg, wo sie zuletzt Koordinationsaufgaben innehatte.

 Sie habe sich beworben wegen der Vielfältigkeit der Aufgaben in einer Leitungsfunktion. „Das ist eine spannende und herausfordernde Mischung aus Pädagogik und Verwaltung.“ Den Kreis Plön und die Lütjenburger Schule wählte die Lehrerin, die Schwimmen, Paddeln, Segeln, Malen, Handarbeiten und Laufen zu ihren Hobbys zählt, sehr bewusst. „Es ist schön, wie diese Schule sich auf den Weg gemacht hat, sich weiterzuentwickeln. Ich bin froh, dass ich daran mitwirken darf. Der momentane Weg passt zu meiner Einstellung“, sagt sie begeistert.

 Richter wünscht sich, dass ihre Schule eine richtige Gemeinschaftsschule wird, wenn die letzten drei Regionaljahrgänge den Abschluss haben. Das, was schon jetzt in den unteren Klassen praktiziert werde, nennt sie „gelebte Gemeinschaftsschule“, in der alle Kinder aufgefangen werden. „Gemeinschaftsschule zu leben und ein Zuhause für alle zu bieten – das sind die Grundvoraussetzungen, um Individuen wahrzunehmen. Das steht und fällt mit dem Personal“, weiß sie das Team des Kollegiums und die gute Zusammenarbeit mit dem Gymnasium zu schätzen. Zuversichtlich schaut Richter auch der Bereicherung durch Schüler mit Migrationshintergrund entgegen. „Die Kinder lernen viel besser, mit der Vielfältigkeit in der Bevölkerung umzugehen.“

 Offizielle Amtseinführung ist am Mittwoch, 24. Februar, ab 14 Uhr in der Aula.

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