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Neue Stellplätze für Fahrräder

Ascheberg Neue Stellplätze für Fahrräder

Die Gemeinde Ascheberg nimmt an einem Förderprojekt des Landes zum Bau dreier Fahrradstellplatzanlagen mit 68 Stellplätzen am Bahnhof teil. Die Gemeindevertretung hat das Vorhaben vor wenigen Tagen einstimmig gebilligt. Das Land finanziert die Planung und bezuschusst die Baukosten zu 75 Prozent.

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Auf der anderen Seite des Tunnels am Wichtelweg möchte die Gemeinde eine weitere Anlage mit 24 Plätzen errichten. Das dürfte die Anlieger freuen, an deren Zäunen bisher die Räder geparkt werden.

Quelle: Orly Röhlk

Ascheberg. Bürgermeister Thomas Menzel reagierte schnell, als im Frühjahr ein Schreiben der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH (Nah SH) eintraf. Das Unternehmen verwaltet im Landesauftrag Fördermittel und teilte mit, dass man eine Million Euro zusätzlich zu den bisherigen Finanzmitteln für den Ausbau von Bike+Ride-Anlagen an Bahnhöfen zur Verfügung habe und dafür ausgewählte Standorte suche. „Das Angebot richtete sich an touristisch stark frequentierte Orte sowie Orte mit viel Pendlerverkehr und Schülerbeförderung“, erklärte Menzel und sagte die Mitwirkung der Gemeinde zu.

 Um Synergieeffekte zu nutzen, beauftragte das Land im Sommer die Berliner Agentur Bahnstadt, die teilnehmenden 14 Standorte zu besichtigen und Fahrradabstellanlagen zu entwerfen. Im Juli besuchten die Planer Ascheberg. Das Konzept wurde dem Bürgermeister im September präsentiert.

 Anfang Oktober beriet der gemeindliche Bauausschuss die Entwürfe. Sie sehen eine Sammelschließanlage mit 20 Plätzen und E-Bike-Ladestation sowie eine überdachte, frei zugängliche Anlage vor dem Bahnhof an der Chaussee vor. Die Gemeindevertreter favorisierten diesen Vorschlag und verwarfen die Idee für eine Sammelschließanlage in Tunnelnähe, da der Bereich schlecht einsehbar sei und dort keine Stromleitungen und Regenwasserkanäle vorhanden sind.

 Auf der anderen Seite des Tunnels am Wichtelweg ist eine weitere Anlage mit 24 Stellplätzen geplant. Insgesamt wird pro Stellplatz mit Kosten von rund 2000 Euro inklusive Stromanschluss und Entwässerung gerechnet. Bis Ende des Jahres muss Menzel den Förderantrag stellen. Ist er formal genehmigt, hat die Gemeinde zwei Jahre Zeit für den Bau.

 Aus Sicht des Bürgermeisters ist das Projekt ein Glücksfall, da die Planung zu 100 Prozent finanziert wird und für den Bau hohe Zuschüsse fließen sollen. „Planungskosten sind immer sehr teuer, weshalb Gemeinden sich schwer tun mit derartigen Vorhaben.“

 Außer Ascheberg machen bei dem Projekt unter anderem Scharbeutz, Neustadt, Schwarzenbek, Meldorf und Kellinghusen mit.

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