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Schüler können wieder draußen trainieren

Neuer Sportplatz in Schwentinental Schüler können wieder draußen trainieren

Die Grundschule am Schwentinepark und die Albert-Schweitzer-Schule in Schwentinental können wieder im Freien Sport treiben: Nach einer langen Planungs- und Bauphase haben sie nun einen vielseitigen Platz vor der Tür.

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Nur für's Foto geht die Klasse 3c gemeinsam auf der neuen Laufbahn in Startposition - dort kann künftig richtig gesprintet werden. Der umgestaltete Sportplatz bietet Grundschule und Gemeinschaftsschule in Schwentinental viele neue Möglichkeiten.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Kirstin von Ketelhodt, Leiterin der Grundschule, ist glücklich: „Das Ergebnis ist toll und für uns genau richtig“, meint sie. Besonders froh ist sie, dass die 100-Meter-Laufbahn entgegen der ersten Planung nun doch im Zuge des ersten Bauabschnitts mit umgesetzt wurde. Im kommenden Jahr werde die Schule deshalb auch wieder an den Bundesjugendspielen teilnehmen können. Der Platz verfügt außerdem über ein Ballspielfeld aus Kunststoff und eins mit Sand für Beachvolleyball. In der Kombination wird daraus auch eine Weitsprunganlage.

Zufrieden ist auch Rainer Lembke, Konrektor der Albert-Schweitzer-Schule: „Wir haben lange darauf gewartet.“ Die Schüler nutzten die neuen Möglichkeiten auch in den Pausen gern: „Es steigert die Attraktivität“. In Eigeninitiative hat die Schule aber auch schon die Sitzgelegenheiten angeschafft und angebracht, die erst im zweiten Bauabschnitt vorgesehen waren. Über die Umsetzung der nächsten Etappe, zu der eine Kletterwand gehöre, wird die Stadtvertretung voraussichtlich im Herbst beraten.

Die Vorgeschichte: Früher konnten die Schulen und der Sportverein auf einem großen Rasenplatz trainieren. Mit dem Bau der Kita dort im Herbst 2012 halbierte sich die Fläche jedoch, der Rest bot nur noch wenige Möglichkeiten. Als Ersatz wurde über einen Sportplatz hinter der Uttoxeterhalle diskutiert, der aber voraussichtlich 1,3 Millionen Euro gekostet hätte. Die überraschende Lösung bot dann Robin Kähler im Herbst 2013 im Sportstättenkonzept: Die Restfläche reiche aus, um sie vielfältig zu nutzen, meinte er und skizzierte darauf Laufbahn, Sand- und Kunststoffplätze für Ballspiele, Kletterwand und Skatepark. Die Umsetzung erwies sich als nicht ganz so einfach, denn die Versiegelung der ganzen Fläche hätte eine zu große Belastung für die vorhandenen Entwässerungsleitungen bedeutet. Dem fielen ein Kunststoffplatz und die Skaterbahn zum Opfer.

Auch beim Raisdorfer TSV ist man froh, dass der erste Abschnitt nun endlich fertig ist. Unverdrossen hatte die Sportabzeichen-Gruppe auf dem Restplatz auch in den vergangenen Jahren trainiert und Zeiten abgenommen. Für einzelne Disziplinen musste man aber nach Klausdorf ausweichen. Jeweils mittwochs ab 17 Uhr steht das Team auch in diesem Sommerhalbjahr wieder auf dem Platz. „Nur ein Feld zum Kugelstoßen fehlt noch“, meint Karin Ackermann vom RTSV-Vorstand. Sie hat beobachtet, dass viele die Anlage nachmittags auch mal spontan nutzen: „Das finde ich toll!“

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