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Lärmschutz steht im Fokus

Neuer Supermarkt in Schönkirchen Lärmschutz steht im Fokus

Die Planung für den neuen Supermarkt im Ortszentrum von Schönkirchen ist wieder ein Stück weiter. Im Bauausschuss wurde am Mittwochabend das Hochbaukonzept für den zukünftigen Sky an der Schönberger Landstraße vorgestellt. Nun sind die Behörden am Zug.

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Der Schönkirchener Sky-Markt, jetzt noch am Ortseingang, soll weiter ins Zentrum ziehen und sich vergrößern. Am alten Standort darf dann kein anderer Supermarkt entstehen.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Die Landesplanung hat die Genehmigung des Vorhabens bereits an eine Bedingung geknüpft: Der alte Standort von Sky am Ortseingang von Schönkirchen darf nicht erneut für einen Supermarkt genutzt werden. Der Ausschuss beschloss deshalb mit großer Mehrheit, eine Änderung des derzeitigen Bebauungsplans einzuleiten. Damit soll die heute als Mischgebiet eingestufte Fläche so umstrukturiert werden, dass höchstens Einzelhandel für den sogenannten „aperiodischen“ oder „nicht-zentrenrelevanten“ Sortimentsbereich zugelassen ist. Auf diese Weise soll ein Waren-Überangebot vermieden werden. Die Kosten für diese neue Planung trägt Coop. Sollte es doch nichts mit dem Umzug werden, könne die Änderung jederzeit gestoppt und der alte Zustand beibehalten werden, so Planer Oliver Kühle.

Und so soll der neue Sky-Markt werden: Größer und schöner auf 1800 Quadratmetern Verkaufsfläche, außerdem energieeffizienter. Im Eingangsbereich ist ein Backshop vorgesehen, auf dem Gelände ist außerdem ein gut 600 Quadratmeter großer Drogeriemarkt geplant. Die motorisierten Kunden bekommen eine eigene Abbiegerspur, ihnen stehen 120 Stellplätze zur Verfügung. Um das Gebäude in das hügelige Gelände einzubetten, seien umfangreiche Bodenbewegungen notwendig, so Architekt Ulrich Steuber. Diese Lage biete aber auch schon einen gewissen Lärmschutz. Weitere Maßnahmen mit Rücksicht auf die Nachbarschaft: Der Anlieferbereich wird eingehaust, das Entladen mit den damit verbundenen Geräuschen findet also hinter einer Mauer statt. Zwischen 22 und 6 Uhr ist es verboten. Dazu kommt eine drei bis vier Meter hohe Lärmschutzwand auf der Ostseite. Der im rechten Winkel angeordnete Drogeriemarkt soll ebenfalls Schall von den Anliegern abhalten. Nächster Schritt ist nun die Beteiligung der übrigen Behörden und Verbände, auch in Sachen Naturschutz. Erst danach geht es an die Festlegung der Details.

Das Nahversorgungszentrum ist nicht das einzige Projekt, das die Gemeinde nördlich der Schönberger Landstraße plant: Bekanntermaßen soll auch das Gewerbegebiet erweitert werden (Söhren V). Auf Wunsch der Landesplanung soll Schönkirchen die Entwicklung mit Heikendorf abstimmen – die Nachbargemeinde will am Krischansbarg an der B502 ebenfalls neue Firmen ansiedeln. Einstimmig folgten die Ausschussmitglieder dem Vorschlag der Amtsverwaltung, der den Beginn der Erschließung für den ersten Bauabschnittes in Schönkirchen für 2018 und in Heikendorf für 2019 vorsieht. Die Gemeindevertretung Heikendorf hatte vergangene Woche den gleichlautenden Beschluss gefasst. Geprüft werden soll auch eine interkommunale Entwicklung – möglicherweise gäbe es für eine solche Variante sogar mehr Zuschüsse vom Land.

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