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Neuer Verein will sich einmischen

Schwentinental Neuer Verein will sich einmischen

Angesichts der unsicheren Aussichten für das Freibad Schwentinental hat sich am Mittwochabend der Verein Freibad hat Zukunft gegründet. Ziel ist, für den Erhalt der Anlage zu kämpfen – notfalls auch mit einem Bürgerbegehren.

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Niels Blunck ist in der Gründungsversammlung zum Vorsitzenden des neuen Vereins „Freibad hat Zukunft“ gewählt worden.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental.  33 Anwesende waren sofort dem neuen Verein beigetreten. Zum Vorsitzenden wurde Niels Blunck gewählt, 44-jähriger Unternehmer aus Schwentinental. „Ich bin ein Freibad-Fan und nutze jede Gelegenheit, dort hinzugehen“, sagte er. Sein Stellvertreter ist Tobias Kahl, Kassenwart Artur Rothenstein, Schriftführerin Sibylle Schwandt.

 Der Hintergrund: Das Freibad Schwentinental muss dringend saniert werden. Es sind Varianten mit Gesamtkosten von 3,7 bis 4,7 Millionen Euro im Gespräch. Bisher ist noch kein Beschluss in den politischen Gremien dazu gefallen, die finanzielle Lage gilt als schwierig. Man habe den Verein bewusst nicht Förderverein genannt, sagt Niels Blunck, denn diese Aufgabe könne man der Stadt nicht abnehmen: „Für uns ist aber wichtig, dass das Freibad erhalten bleibt. Es hat eine zentrale Funktion im Ort.“ Das bisherige Vorgehen der örtlichen Politik findet Blunck nicht transparent genug: „Man muss die Fakten auf den Tisch packen.“ Zunächst einmal gehe es darum, möglichst viele Fördergelder dafür einzuwerben. Erst danach könne man sich auf Sponsorensuche machen. Der Verein will auch offen sein für Bürger aus anderen Gemeinden.

 Die Gründung des Vereins ist zwar aus den Versammlungen hervorgegangen, die der Ortsverein der Grünen und die Wählergemeinschaft WIR zum Thema veranstaltet hatten. Diese beiden politischen Gruppierungen kritisieren das bisherige Vorgehen von Stadtvertretung und Verwaltung als zu langsam. Dennoch will Blunck den Verein „losgelöst von den Parteien“ sehen, „es ist ein parteiübergreifendes Thema.“ Grüne und WIR begrüßten aber die Gründung des Vereins und sicherten weitere Unterstützung zu.

 Wer sich ebenfalls in dem Verein engagieren möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse nielsblunck@me.com an den Vorsitzenden wenden.

 Die nächsten Entscheidungen der Stadt zur Freibadsanierung fallen voraussichtlich am Montag, 26. September, 19 Uhr, im Hauptausschuss und am Donnerstag, 29. September, 19 Uhr, in der Stadtvertretung. sel

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