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Zusammenarbeit soll noch enger werden

Heikendorf Zusammenarbeit soll noch enger werden

Zusammenarbeit mit Kiel, Wohnraum in der Gemeinde und nicht nachlassendes Engagement für Flüchtlinge waren Themen beim Neujahrsempfang in Heikendorf. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer bat Amtskollegen Alexander Orth zum gemeinsamen Jonglieren – „als tolles Symbol für eine noch engere Zusammenarbeit“.

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Spielen sich die Bälle zu: Heikendorfs Bürgermeister Alexander Ohrt (links) und Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer wollen auch weiterhin gemeinsame Sache machen.

Quelle: Thomas Christiansen

Heikendorf. „Die Stadt Kiel hat begriffen, dass sie ein Umland hat. Wir haben begriffen, dass wir in der Stadt Kiel einen Partner haben, der auf gleicher Augenhöhe spricht. Ich denke, wir werden in Zukunft noch viel gemeinsam machen.“ Kämpfer nahm den Ball auf: „Kiel wächst, Heikendorf wächst – ich hoffe, dass wir auch mehr zusammenwachsen.“ Verwaltungsgrenzen sollten davon nicht abhalten. Neben der Zusammenarbeit im Tourismus und schulischen Verflechtungen nannte Kämpfer auch die Fördeschifffahrt, die er „den tollsten ÖPNV, den man sich vorstellen kann“ nannte. „Das größte Ding wäre natürlich eine gemeinsame Landesgartenschau“, meinte Kämpfer und sprach sich für einen zweiten Anlauf aus. Er betonte auch die Bedeutung der Schwimmhalle Laboe für die Region. Kiel könne „natürlich nicht das Defizit übernehmen, aber Know-how und Management mitbringen“. Er nannte es wünschenswert, in „so einer Wasserlandschaft“ drei Bäder zu haben.

 Auch Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp ging auf das Wachstum der Gemeinde ein: „Heikendorf zeichnet sich dadurch aus, dass alle Generationen, besonders aber Familien hierher ziehen.“ Ebenso wie Kreispräsident Peter Sönnichsen und Orth appellierte er, im Engagement für Flüchtlinge nicht nachzulassen. Orth erklärte: „Ich bin stolz darauf, dass es unserer Verwaltung gelungen ist, bis heute jedem ein Dach über dem Kopf zu geben, das nicht zu einer Turnhalle oder einem Container gehört.“ Wer jetzt Grenzen schließen wolle, müsse zuvor das Grundgesetz ändern.

 Orth wies auf die Pläne für neue Kita-Gruppen, ein neues Gewerbegebiet, freiwerdende Flächen in der Ortsmitte durch den Schulneubau und das Neubaugebiet Poggenbarg hin, mit dem auch Ersatz für das Kleingartengelände geschaffen werden soll. Insgesamt erwartet er in wenigen Jahren 400 Wohneinheiten zusätzlich und damit Platz für dann 9000 Einwohner. „Ob wir uns den Ausbau des Fördewanderwegs werden leisten können, erscheint derzeit fraglich“, erklärte Orth.

 Mit dem Umweltpreis zeichnete Orth Heike Meyer von der Gartengruppe des Künstlermuseums aus. „Ich stehe hier allein, aber wir sind inzwischen 17“, betonte Meyer.

*** ...mal was anderes hoeren? ***Beim Neujahrsempfang in Heikendorf traten die Acappela Saengerinnen und Saenger der...

Posted by Neuigkeiten Aus Kiel on Sonntag, 17. Januar 2016

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