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Freitag ist Premiere

Niederdeutsche Bühne Freitag ist Premiere

Jule und Otto sind ein junges Paar, aber schon reichlich verknöchert. Da trifft es sich gut, dass sie Agathe und Leo in der Nachbarschaft haben. Die gehen zwar schon auf die 70 zu, sind aber immer peppig und optimistisch. Das ist der Grundstoff, aus dem die Niederdeutsche Bühne Preetz die Komödie Vun baben daal webt.

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Das spießige junge Paar Jule (Lena Siemsen, links) und Otto (Henning Will, ganz rechts) trifft im neuen Stück „Vun baaben daal“ der Niederdeutschen Bühne Preetz auf die peppigen Nachbarn Agathe (Frauke Bosch) und Leo (Karl-Heinz Langer).

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Das Stück der französischen Autorin Laurence Jyl hat das Regiekollegium der Niederdeutschen Bühne ausgesucht. Dabei werden zunächst mehrere Werke vorgeschlagen und gelesen. „Dann müssen wir überlegen, ob wir das Bühnenbild umsetzen können und die Besetzung hinkriegen“, erzählt Claudia Siemsen, die zusammen mit Dittmar Hofmann Regie führt. Wichtig sei auch, ob es den Geschmack des Publikums treffe. „Mit dem letzten Stück hatten wir einen richtigen Schenkelklopfer, deshalb haben wir jetzt eine Komödie ausgewählt, die ein bisschen ruhiger ist.“

 30 Jahre Nachtleben haben der Kiez-Koberer Leo (Karl-Heinz Langer) und seine Agathe (Frauke Bosch) als Garderobenfrau hinter sich. Als kinderlose Rentner wünschen sie sich nun wenigstens Enkel zum Betüdeln. Die Eltern dazu haben sie sich schon ausgeguckt: In der Wohnung unter ihnen ist der spießige Jurastudent Otto (Henning Will) mit seiner Jule (Lena Siemsen) eingezogen – die sollen’s sein. Und so langsam färbt die Einstellung des älteren Paares auf vergnügliche Weise auf die jungen Nachbarn ab. „Die Autorin entwirft hier mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und komödiantischem Esprit das Porträt zweier Generationen, die gegenseitig von sich lernen können“, kündigt die Niederdeutsche Bühne an.

 Die Proben haben Ende Oktober angefangen. Für Claudia Siemsen und Dittmar Hofmann ist es bereits die dritte gemeinsame Regiearbeit. Die Gemeinschaftsaufgabe sehen sie als Vorteil: Man könne verschiedene Blickwinkel einbringen und sich besser auf bestimmte Aspekte fokussieren.

 

 Die Premiere wird am Freitag, 5. Februar, ab 20 Uhr in der Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, Ihlsol 10-12, gefeiert. Weitere Aufführungen: 6., 12., 13., 26. und 27. Februar jeweils ab 20 Uhr und 28. Februar ab 15 Uhr. Karten gibt es unter Tel. 0431/26099412, im Gesundheitszentrum am Löwen, in der Geschäftsstelle des Vereins „Schusterstadt Preetz“ sowie an der Abendkasse

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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