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Noch mehr Container gegen die Raumnot

Gemeinschaftsschule Probstei Noch mehr Container gegen die Raumnot

Die Arbeiten zum Ausbau der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg haben begonnen, doch Vertreter der Schule machten deutlich, dass nicht nur wegen der neuen Oberstufe dringend zusätzliche Räume benötigt werden. Der Schulverband will versuchen, mit mehr Containern einen Teil des Bedarfs zu decken.

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Die Arbeiten zur Erweiterung der Gemeinschaftsschule Probstei haben begonnen.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Die ersten Bagger rollen. Lehrer, Eltern und Schüler freuen sich sehr darüber“, sagte Heiko Lükemann. Anschließend warb er gemeinsam mit seinem Kollegen Timo Müller in der Sitzung des Schulverbands Probstei in Schönberg leidenschaftlich um zusätzliche Räume für die immer größere Zahl an Schülern, aber auch für Verwaltung, Lehrer- und Besprechungszimmer.

 Noch könne der Wegfall von Räumen – in den nächsten Wochen werden wegen des Um- und Anbaus drei Klassenräume abgerissen – durch Wanderklassen aufgefangen werden. „Dramatisch wird es in einem halben Jahr“, fürchtet Lükemann. Zum Schuljahr 2016/17 werden bereits fünf Klassenräume fehlen. Außerdem fehlen ein Musikraum und ein bis zwei Räume für Naturwissenschaften.

 „Wir wünschen uns künftig eine zentrale Verwaltung“, wiederholte Lükemann einen alten Wunsch der Schule. Notwendig seien unter anderem ein neues Schulleiterzimmer, ein neues Sekretariat, eine Besprechungszimmer, ein Kopierraum und ein Archiv. Schon jetzt gebe es für zwölf Lehrer keine Plätze im Lehrerzimmer, künftig würden mehr als 30 Plätze fehlen.

 Im Schulverband, der wegen der Oberstufe gerade Millionen in den Ausbau investiert, löste die Darstellung der beiden Schulvertreter zum Teil betretene Mienen aus. Als erster meldete sich der Stoltenberger Bürgermeister Lutz Schlünsen. Er meinte, Weihnachten sei ja die Zeit für Wünsche, aber zunächst müsse umgesetzt werden, was beschlossen wurde. „Wir können nur Schritt für Schritt vorgehen und auf Sicht fahren.“ Das rief Schulleiter Wolfgang Wittmaack auf den Plan: „Mit Wünschen hat das nichts zu tun. Das ist knallharte Realität. Ich möchte nicht in die Situation kommen, Eltern sagen zu müssen, ihre Kinder können nicht unterrichtet werden, weil wir keinen Platz haben.“ Der Leiter der Grundschule, Sebastian Schettler, ergänzte: „In Sicht heißt für uns, dass wir trotz des Anbaus einen Klassenraum zu wenig haben werden.“

 „Wir sind da ein bisschen von der Realität überholt worden“, meinte Jürgen Cordts von der Schönberger EIS-Fraktion mit Hinweis auf die stark steigenden Schülerzahlen. „Andere beneiden uns darum, dass wir so eine Nachfrage für unsere Schule haben“, betonte Wilfried Zurstraßen (SPD Schönberg). Verbandsvorsteher Helmut Wichelmann hat sich bereits erkundigt, ob eine Aufstockung der Container möglich ist: „Die Statik haut hin.“ Auf Nachfragen, ob weitere Container angemietet werden, erklärte er: „Das läuft.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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