22 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Sanierungsarbeiten fast abgeschlossen

Nordmole in Laboe Sanierungsarbeiten fast abgeschlossen

Die Arbeiten an der Nordmole sind nahezu abgeschlossen, die Anleger können nach Auskunft vom Assistenten des Werkleiters, Martin Göttsch, Ende nächster Woche wieder freigegeben werden. In der Sitzung des Werkausschusses hatten Einwohner den Zeitpunkt der Sperrung und der Arbeiten kritisiert.

Voriger Artikel
Preisträger im Doppelpack ausgezeichnet
Nächster Artikel
Ist der Bahnhof bald Geschichte?

Aus Verkehrssicherungsgründen sind der Steg L und Teile der Bunkerstation gesperrt. Demnächst sollen Taucher den Zustand unter Wasser untersuchen.

Quelle: Astrid Schmidt

Laboe. Einwohner äußerten Unverständnis für „eine Sperrung des Anlegers für die großen Schiffe in der Hochsaison“. Wie Martin Göttsch erklärte, sei die Sanierung der Poller (Entrosten und neuer Farbanstrich) Bestandteil des Investitionsplans. „Und Farbe trocknet nun mal im Sommer am besten“, so Göttsch. Er kündigte auf KN-Nachfrage an, dass die Arbeiten nahezu abgeschlossen seien. Auf seine Anweisung hätte zudem der Hafenmeister den Steg L und Teile der Bunkerstation gesperrt. Dort sei die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben. „Da müssen wir so schnell wie möglich ran, Taucher sollen noch im Sommer den Zustand unter Wasser begutachten“, so Göttsch weiter.

Strittig waren drei Anträge der LWG. Nach einem Abstimmungspatt blieben die Anfragen auf der Tagesordnung, wurden aber aufgrund ihrer „sehr knappen Formulierung“ von SPD- und Grünen-Vertretern kritisiert. Unter anderem ging es um den „Sachstandsbericht Strandtrauungen“. Sie wisse nicht, was sie dazu berichten sollte. „Es war ein bisschen wie Kaffeesatzlesen“, meinte Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst. Das konnten Zuhörer im Publikum ebenso wenig nach vollziehen wie Annette Kleinfeld und Ausschuss-Vorsitzende Claudia Bern (beide LWG). Die Nachfrage beziehe sich auf einen Bericht aus dem Jahr 2014, laut dem bereits über die Einführung von Strandtrauungen als zusätzliches Angebot nachgedacht werden sollte. „Wir wollen einfach wissen, wie weit dieses Thema gediehen ist. In Nachbargemeinden werden Strandtrauungen angeboten und damit zusätzliche Einnahmen generiert“, so Kleinfeldt weiter. Die Bürgermeisterin konnte dazu lediglich erklären, dass es in Laboe ein solches Angebot nach wie vor nicht gibt. Ihr Vorgänger Walter Riecken hätte seinerzeit darüber nachgedacht. „Aber das ist nicht weiter verfolgt worden, weil dafür besondere Voraussetzungen notwendig sind, wie unter anderem ein überdachter Bereich“, so Mordhorst dazu.

Die LWG-Anfrage zur Kalkulation der Hafengebühr beantwortete der Werkleiter mit dem Hinweis auf die gültige Gebührensatzung. Einen Vergleich der Gebührenhöhe zu anderen Sportboothäfen könne er nicht geben, weil die Anfrage nicht konkret genug gestellt sei, meinte Göttsch. Volkmar Heller regte an, bei Anträgen ausführlicher eine Frage- und Problemstellung zu formulieren, damit sich alle Vertreter mit dem Thema im Vorfeld befassen könnten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3