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Konzept wurde verabschiedet

Offene Ganztagsschule Schwentinental Konzept wurde verabschiedet

Die offene Ganztagsschule in Schwentinental (OGTS) kann starten. Die Stadtvertretung verabschiedete am Donnerstagabend das Konzept, den Kooperationsvertrag mit dem Träger DRK Raisdorf sowie die Gebührenordnung, um die noch bis kurz zuvor gerungen worden war.

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Klaus Schade (rechts), Vorsitzender des Vereins Freunde des Schwentineparks, überreicht Bürgermeister Michael Stremlau die Bewilligung über rund 7700 Euro für Projekte im Schwentinepark.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Bürgermeister Michael Stremlau warb in der Sitzung noch einmal für die Sozialstaffel, auf die sich der Hauptausschuss am Dienstagabend geeinigt hatte: „Geringe Einkommen profitieren davon erheblich.“ Die Orientierung an der Größe der Familie sei außerdem gerechter als die bisherige Geschwisterermäßigung. Und er warb für die Einrichtung: „Es ist ein sehr gutes Angebot, das wir vorhalten.“ Mit der Sozialstaffel reichen die Gebühren von 0 Euro bei wenig Einkommen bis 120 Euro monatlich (Gutverdiener, die auch den Frühdienst vor dem Unterricht nutzen).

 Wer nur den Frühdienst ab 6.30 Uhr nutzt, zahlt 50 Euro. Ob Eltern das Mittagessen auch ohne weitere Nachmittagsbetreuung buchen können – so eine Anfrage aus dem Publikum – muss noch mit dem Träger geklärt werden. Eltern hatten zuvor gegen die geplante Gebührenordnung protestiert, da sie in vielen Fällen – verglichen mit den jetzigen Hortgebühren – eine Erhöhung bedeutet. Für die OGTS erhält die Stadt weniger Zuschüsse als für einen Hort. Nach jüngsten Verhandlungen mit dem DRK über das Personal wird das Defizit aber geringer ausfallen als anfangs befürchtet, die Stadt kann voraussichtlich sogar Geld sparen.

 Aus der Stadtvertretung kam nur noch von Andreas Müller (Grüne) Kritik an dem Modell. Er wünschte ein noch flexibleres Gebührenmodell, das auch jenen entgegenkomme, die nicht das ganze Angebot buchen wollten. Dies alles sei bereits diskutiert worden, so Uwe Bartscher (SWG). Volker Sindt (SPD) mahnte, man müsse nun eine Entscheidung treffen, damit die Eltern wüssten, woran sie seien – die jetzt gefundene Lösung könne aber im kommenden Jahr überprüft werden. Außer Müller stimmten alle für das vorgelegte Gebührenmodell mit Sozialstaffel.

 Kurz notiert:

 Kita Ruschsehn: Die Stadtvertretung bewilligte 43800 Euro für die Möblierung der neuen Krippengruppe im Neubau der evangelischen Kita in Klausdorf sowie Ersatz für verschlissene Einrichtung.

 Schwentinepark: Klaus Schade, Vorsitzender des Vereins Freunde des Schwentineparks, übergab dem Bürgermeister symbolisch eine Spende von 7700 Euro für eine neue Nymphensittichvoliere, eine Klauenbehandlungsanlage für Schafe sowie einer Kaninchenburg.

 Skatturnier: Der Erlös von 300 Euro aus dem offenen Turnier der Stadtvertreter geht an die Erdbebenopfer in Nepal.

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