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"Torfrock" und die rockenden Hügel Pankers

Open-Air-Konzert „Bollbrügge rockt!“ "Torfrock" und die rockenden Hügel Pankers

Rund tausend Gäste feierten die dritte Auflage des Open-Air-Konzerts „Bollbrügge rockt!“ in Panker. Was an eruptiver Kraft in ihm steckte, zeigte das bunt gemischte, von nahebei bis weiter weg kommende, gefühlt zwischen acht und achtzig Jahre junge Publikum, als der Hauptact des Abends, „Torfrock“, auf die Bühne kam.

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"Bollbruegge rockt" 2016 zeigte Coolness norddeutscher Art: Der Torfrock-Gitarrist Eaymond Voss.

Quelle: Kay-Christian Heine

Panker. Wenn auf den sanften Hügeln der Gemeinde Panker zum goldenen Schein der untergehenden Spätsommersonne rhythmisch hämmernde Beats und erdige Gitarrenriffs das dumpfe Grollen PS-starker Erntemaschinen verdrängen, ist es wieder soweit: Bollbrügge rockt! Alle drei Jahre organisiert ein viele Köpfe starkes Team um Pankers Bürgermeister Ewald Schöning dieses Open-Air-Konzert mit Kultstatus auf Hof Bollbrügge. Freitag fand es zum dritten Mal statt.

Rund tausend Gäste fanden ihren Weg hierher, mitten in die weite Feldmark nördlich von Giekau. Ihre in langen Reihen auf einem Stoppelfeld geparkten Automobile glänzten im warmen Abendlicht, während fröhliche Kinder und große Konzertgänger in Wacken-T-Shirts, mit Sonnenbrillen und Westernboots oder ganz normalo auf den Hofplatz vor der Bühne strömten. Das Duo „Klaus & Klaus“ und „Tin Lizzy“ aus Kiel hatten hier schon seit 18 Uhr für stetig steigende Betriebstemperatur gesorgt. Doch was an eruptiver Kraft in ihm steckte, zeigte das bunt gemischte, von nahebei bis weiter weg kommende, gefühlt zwischen acht und achtzig Jahre junge Publikum erst, als mit den kultigen Jungs von „Torfrock“ der Hauptact des Abends auf die Bühne kam. Es brauchte keine drei Songs der weithin bekannten Norddeutsch-Rocker, um „Bollrügge rockt!“ zum begeistert gefahrenen Alle-Mann-Manöver zu machen.

Unters Partyvolk gemischt hatte sich auch Werner Kalinka, Chef der Plöner Kreis-CDU und 1. stellvertretender Landrat des Kreises Plön. „Klar kenne ich die Bands, die heute hier spielen“, sagte er lächelnd vor der Bühne stehend. Neben viel Spaß brächten Ewald Schöning und sein Team mit „Bollbrügge rockt!“ den Menschen hier etwas, mit dem sie sich identifizieren könnten, meinte er. „Das ist wichtig und so lange es so etwas gibt, sind unsere Dörfer längst nicht tot.

Von Kay-Christian Heine

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