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Ostereiertauchen: Ein kaltes Vergnügen

Heikendorf Ostereiertauchen: Ein kaltes Vergnügen

Ostereier an Land suchen kann jeder. Die Taucherstaffel des ASB versteckt ihre Eier seit 2002 auf drei bis sechs Metern Wassertiefe vor Kitzeberg und lädt dazu ein, sie hochzuholen. 24 Teilnehmer suchten in diesem Jahr die „Gelege der Seehasen“, der jüngste war erst elf Jahre alt.

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 Gefunden: Jesper (links), Vivien Clausen und Jan Claussen gehörten zu den ersten, die Ostereier hochgetaucht hatten.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. Die Wassertiefe ist bei der Aktion nicht die Herausforderung, sondern die Temperatur: Um die fünf Grad meldete Geomar, an manchen Stellen hatte das Wasser aber auch nur eine Temperatur von 2,6 Grad - das zeigten die Instrumente von Matthias Peters an. Mit seinem Trockenanzug war der Blumenthaler aber gut geschützt. „Der harte Kern“, wie Organisator Jörg Blasey es nennt, taucht das ganze Jahr über und verfügt deshalb über die entsprechende Ausrüstung. 

Für Jesper, 11, aus Schleswig war es dagegen eine Premiere: Er hat erst im vergangenen Jahr tauchen gelernt und durfte nun erstmals – in Begleitung seiner Eltern – mit zur Eiersuche unter Wasser. „Ich hatte mich so darauf gefreut“, sagt Jesper. Es sei allerdings sehr kalt gewesen, deshalb stieg er lieber etwas früher aus dem Wasser.

Die Temperatur hat jedoch auch einen Vorteil: „Um diese Jahreszeit wachsen noch keine Algen und es sind wenig Schwebeteilchen im Wasser“, erklärt Blasey. Deshalb sei die Sicht unter Wasser besser als es Badegästen vom Sommer her kennen. 

Den Seehasen gibt es übrigens tatsächlich, und er legt sogar Eier – ein Fisch namens Cyclopterus lumpus Die Bäuche der Männchen färben sich in der Laichzeit orangerot. Er kommt auch in der Ostsee vor. Die Taucher vor Kitzeberg haben sich allerdings an bunte Plastikeier gehalten – gefüllt mit Vogelsand und mit Silikon versiegelt.

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