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Ostseeklinik baut auf Nachfrage

Richtfest in Schönberg Ostseeklinik baut auf Nachfrage

Manche nennen das 2010 bezogene Bettenhaus immer noch den Neubau – das wird sich nun bald ändern, denn Anfang 2017 geht ein weiteres Haus in Betrieb. „Künftig können die Wartezeiten deutlich reduziert werden“, sagte Thomas Fettweiß, Geschäftsführer der Ostseeklinik Holm beim Richtfest.

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Der Anbau, der Anfang 2017 bezogen werden soll, kostet rund 13 Millionen Euro..

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Sie alle können stolz auf das Ergebnis sein“, meinte der stellvertretende Landrat Lutz Schlünsen nicht nur zu jenen, die am Bau beteiligt waren, sondern zu allen Mitarbeitern. Für rund 13 Millionen entstehe hier ein weiteres Haus „wegen der großen Nachfrage, die stetig wächst“. Die Beliebtheit der Ostseeklinik Schönberg-Holm führte Schlünsen auch auf die „besondere Lage an der Ostsee“ zurück.

 Bürgermeister Dirk Osbahr wies auch auf die „touristische Wirkung“ der Klinik hin. Viele Patienten würden Besuch von Angehörigen und Freunden erhalten, manche kämen auch später als Urlauber wieder. Mit jetzt 190 und künftig voraussichtlich 250 Mitarbeitern ist die Ostseeklinik der größte Arbeitgeber in Schönberg, betonte Osbahr.

 In den vergangenen 43 Jahren hat die Klinik insgesamt fast 150000 Patienten betreut, erklärte Geschäftsführer Thomas Fettweiß. Er sprach von einer „kleinen, unabhängigen“ Klinik, die sich großer Beliebtheit erfreue. Für das erste Quartal 2017 kündigte er die Betriebsaufnahme im neuen Haus an. Dann steigt die Bettenzahl der Klinik von 220 auf 330.

 Für den von der Klinik als „Projekt OKLI 3.0“ bezeichneten Bau war Ende Mai 2015 mit den ersten Arbeiten begonnen worden. Im Juni wurden 114 Betonpfähle gegossen, weil die Salzwiesen sich als nicht ausreichend tragfähig erwiesen hatten. Der Erweiterungsbau wird über eigene Therapie- und Behandlungsräume verfügen. Neben je einem Entspannungs- und Gruppengymnastikraum wird es eine medizinische Trainingstherapie, eine Ergometertrainingsanlage und fünf Einzelbehandlungsräume geben. Hinzu kommen ein Schulungs- und Konferenzraum sowie Arbeitsräume des Sozialdienstes, der Pflege, für den Stationsarzt und das Stationssekretariat.

 Die Ostseeklinik Schönberg-Holm ist eine Klinik zur stationären medizinischen Rehabilitation einschließlich Anschlussheilbehandlung und Prävention sowie auch für ambulante und teilstationäre Leistungen. Behandelt werden Patienten mit Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der arteriellen Gefäße, der Atemwege, des Stoffwechsels und der Bewegungsorgane. Die Ostseeklinik hat außerdem ein Schlaflabor. Als Ostseesanatorium hat sie 1973 den Betrieb aufgenommen. Träger der privaten Klinik ist die Ostseeklinik Holm Reinhard Göttsch GmbH & Co. KG. 1977 wurde sie in Ostseekurklinik umbenannt, seit 1993 heißt sie Ostseeklinik Schönberg-Holm. Im Jahr 2007 kam die Herz-Reha Hamburg dazu.chr

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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