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Erhalt der Arbeitsplätze ist das Ziel

Ostseepark Erhalt der Arbeitsplätze ist das Ziel

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts in Schleswig zum Ostseepark setzt Schwentinental nun auf Sicherung der vorhandenen Betriebe und Arbeitsplätze. Die Hoffnung der Kommunalpolitiker: dass sich in Gesprächen mit der Landesplanung ein entsprechender Kompromiss finden lässt.

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Der Ostseepark Schwentinental gehört zu den größten "Einzelhandelsagglomerationen" Deutschlands.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental.. Das Gericht hatte entschieden, dass Schwentinental den Forderungen des Landes Folge leisten und seine Erweiterungspläne streichen muss – künftig gilt praktisch nur noch Bestandsschutz. „Der Bürgermeister sollte die Berufungsfrist nutzen, um das Gespräch mit der Landesplanung und der Landeshauptstadt Kiel zu suchen“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Sindt (SPD). Davon erhoffe sich die SPD mit Blick auf die Arbeitsplätze mehr als von einem „langwierigen Berufungsverfahren, das alle Seiten weiter lähmt“. Die CDU will sich für eine „Entwicklungsgarantie für die Unternehmen in einer Größenordnung von zumindest zehn Prozent“ einsetzen, so der Fraktionsvorsitzende Norbert Scholtis. Zur Frage nach der Berufung will er sich erst äußern, wenn das Urteil und dessen Begründung vorliegt. „Wir müssen wohl damit leben, dass uns die Stadt Kiel und die Landesplanung nicht wohl gesonnen sind“, bedauerte Wilhelm Kirschstein (FuW) und empfahl: „Eine Berufung sollten wir uns schenken.“ Die SWG hält sich so kurz nach der mündlichen Verhandlung mit Kommentaren noch zurück – sowohl zur möglichen Berufung als auch zur zukünftigen Planung: „Die Fraktion wird die Ausführungen des Gerichts in den nächsten Tagen intensiv beraten und sich zeitnah eine Meinung bilden“, so der Fraktionsvorsitzende Uwe Bartscher.

Die Grünen sind in Sorge, dass die rigiden Vorgaben des Landes tatsächlich zu einem Austrocknen des Ostseeparks führen werden. „Es zeigt sich aber auch, dass man auf Seiten Schwentinentals viel zu lange und wohl zu verbissen nur eine Strategie betrieben hat,“ so Andreas Müller und Dennis Mihlan. Mit dem Festhalten an HBB habe man den Bogen bei den Umlandgemeinden überspannt.

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