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Kompromiss statt Berufung

Ostseepark Schwentinental Kompromiss statt Berufung

Der Dauerstreit um die Entwicklung des Ostseeparks hat vorerst ein Ende. Die Stadt Schwentinental wird gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht in Berufung gehen - das entschied am Montagabend der Hauptausschuss. Was im Ostseepark noch möglich ist, soll in Gesprächen ausgelotet werden.

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 Wie es im Ostseepark Schwentinental weitergeht, sollen künftig Gespräche und nicht Gerichte entscheiden.

Quelle: Ulf Dahl

Schwentinental. Das Verwaltungsgericht in Schleswig hatte mit seinem Urteil vom 14. März die Pläne Schwentinentals zur Entwicklung und Erweiterung des Gebietes gestoppt. Insbesondere die geplante Shopping-Mall von 14 000 Quadratmetern war den Richtern - wie bereits zuvor den Nachbarkommunen und der Landesplanung - ein Dorn im Auge.

Die Shopping Mall ist offenbar vom Tisch

Nun scheint ein Neuanfang in dieser Angelegenheit möglich: Schwentinentals Bürgermeister Michael Stremlau berichtete dem Hauptausschuss , die Gespräche mit Kiel und der Landesplanung seien "sehr konstruktiv" verlaufen. Im Urteil war noch von "Austrocknung des Ostseeparks" die Rede gewesen. "Im Moment reden wir von einer qualifizierten Bewässerung", so Stremlau - gemeint ist damit: Es geht darum, Entwicklungsmöglichkeiten für die bestehenden Betriebe zu schaffen, damit diese eine Zukunft haben.

Die umstrittene Shopping Mall dürfte aber vom Tisch sein. Die Stadt erkenne an, dass innenstadt-typisches Sortiment begrenzt bleibe, so der Bürgermeister. Die weitere Planung soll in Absprache mit den Nachbarkommunen geschehen.

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Kompromiss statt Berufung

Der Dauerstreit um die Entwicklung des Ostseeparks hat vorerst ein Ende. Die Stadt Schwentinental wird gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht in Berufung gehen - das entschied am Montagabend der Hauptausschuss. Was im Ostseepark noch möglich ist, soll in Gesprächen ausgelotet werden.

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Alles auf Anfang

In wenigen Minuten war alles vorbei. Als erstes Gremium befasste sich der Ausschuss für Stadtentwicklung mit den Folgen des Gerichtsentscheids zum Ostseepark: Die alten Beschlüsse wurden aufgehoben, die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans beschlossen sowie eine Veränderungssperre erlassen.

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Erhalt der Arbeitsplätze ist das Ziel

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts in Schleswig zum Ostseepark setzt Schwentinental nun auf Sicherung der vorhandenen Betriebe und Arbeitsplätze. Die Hoffnung der Kommunalpolitiker: dass sich in Gesprächen mit der Landesplanung ein entsprechender Kompromiss finden lässt.

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Pläne müssen in die Tonne

Keine Shopping Mall, für die bestehenden Betriebe nur wenig Spielraum - die neuen Pläne der Stadt Schwentinental für den Ostseepark müssen bescheidener ausfallen als die vorigen. Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat die Klage der Stadt gegen die Forderungen der Landesplanung abgewiesen.

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Kommentar

Der Grundgedanke der Landesplanung ist richtig: Der Kunde kann sein Geld nur einmal ausgeben. Deshalb ist es nicht sinnvoll, wenn Läden wild aus dem Boden sprießen. Das Argument des freien Wettbewerbs hilft hier nur begrenzt.

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