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Parkgebühren am Katzbek

Laboe Parkgebühren am Katzbek

Parken wird für einige Autofahrer in Laboe teurer. Ganz besonders die Sonntagsbesucher des Lachmöwen-Theaters müssen für einen Stellplatz am Katzbek tiefer in die Tasche greifen.

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Parken auf dem Katzbek in Laboe wird zukünftig für die Sonntagsbesucher des Lachmöwen-Theaters teuer.

Quelle: Nadine Schättler

Laboe. Der Grund ist das sogenannte Flatrate-Parken, das ab dieser Saison für den Katzbek greifen soll. Jeder, der sein Auto dort länger als eine Stunde abstellt, zahlt künftig keinen gestaffelten Preis mehr, sondern entweder einen Euro für eine Stunde oder fünf Euro für den gesamten Tag (bis 20 Uhr). So hatte der Arbeitskreis Finanzen den Gemeindevertretern in ihrer jünsten Sitzung einen entsprechenden Antrag eingereicht, der zuvor im Finanzausschuss beraten worden war. Dort hatte man bereits mehrheitlich den Preisanstieg für alle sonntäglichen Theaterbesucher in Kauf genommen. Als „volles Pfund“ bezeichnete diese Entscheidung etwa Gemeindevertreter Walter Kreft (SPD). Auch Wiebke Eschenlauer (Grünen-Fraktion Laboe) sorgte sich um den Preissprung für Theaterbesucher, ließ sich aber von der Tatsache umstimmen, dass Vorstellungen unter der Woche außerhalb des gebührenpflichtigen Parkzeitraums liefen. Am Ende wurde der Antrag für die Gebührenänderung am Katzbek einstimmig angenommen.

 Außerdem beschlossen die Gemeindevertreter eine Erweiterung des Parkzeitraums am Hafen von derzeit 20 auf 22 Uhr. Die von Silveli Müller (SPD) beantragte maximale Parkdauer von fünf Stunden (wie an der Schwimmhalle) ging aus Rücksicht auf die Fischer nicht durch. Martin Opp (Grüne Aktive Laboe) forderte darüber hinaus Gebührenfreiheit für Elektro-Fahrzeuge in ganz Laboe und verwies auf andere Kommunen, die diesen Vorteil bereits anbieten. „Wir sollten weiterdenken und mitmachen.“ Horst Etmanski (CDU) steuerte dagegen: „Wer parkt, muss zahlen. Egal ob Elektro, Diesel oder Benziner.“ Mit zwölf Nein-Stimmen wurde der Antrag abgelehnt. Zur Überwachung der neuen Parkgebührenverordnung soll vom 1. Juli bis 31. Oktober eine Servicekraft auf 450-Euro-Basis eingestellt werden.

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