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Pläne für den „Mühlenhof“

Dersau Pläne für den „Mühlenhof“

Die Arbeiten für den neuen „Mühlenhof am See“ in Dersau sind vom Investor gestoppt worden. Grund ist ein Widerspruch eines Nachbarn. Das Gebäude des ehemaligen Hotel-Restaurants Zur Mühle am See steht noch. Neu entstehen sollen 26 Eigentumswohnungen, drei Ferienappartements, ein Café und ein Restaurant.

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Bauherr Carsten Nemitz (links), Daniela Pansegrau, verantwortlich für Verwaltung und Koordination, sowie Mark Meyer, der den Vertrieb übernommen hat, hoffen, im Frühjahr mit dem Abriss der früheren „Mühle am See“ beginnen zu können, um Platz für den modernen Mühlenhof mit Wohnungen und Gastronomie zu schaffen.

Quelle: Anne Gothsch

Dersau. Eigentlich sollte das ehemalige Hotel-Resturant Zur Mühle am See in Dersau längst abgerissen sein. Im Frühjahr hatte der Investor Carsten Nemitz das Objekt von den früheren Eigentümern und Betreibern des beliebten Ausflugslokals direkt am Großen Plöner See erworben und mit seinem Team die Planungen für einen modernen Neubau begonnen. Der soll Platz für 26 hochwertige, barrierefreie Eigentumswohnungen sowie ein Café und ein Restaurant bieten, welche mittels Schiebe-Elementen sogar zu einem Saal für bis zu 250 Personen umgestaltet werden könnten. Auch eine marode große Scheune gehört zum Objekt, ebenso drei Ferienappartements, die auf der linken Seite des Grundstückes liegen.

 Die Baugenehmigung des Kreises für das Hauptgebäude mit Eigentumswohnungen und Restauration liege seit Juni vor, im September sollte der Abriss beginnen. Doch im Juli hatte ein Grundstücksnachbar Widerspruch gegen das Bauvorhaben eingelegt, und zwar sowohl gegen die drei Ferienappartements als auch gegen das Hauptgebäude. Streitpunkt: Die drei Ferienbungalows sollten mit einem Mansarddach versehen werden, um etwas mehr Platz zu schaffen. „Der Bebauungsplan der Gemeinde bietet diese Möglichkeit“, ist Nemitz sicher. Ein sogenanntes Bauanzeigeverfahren wurde eingeleitet und auf Wunsch der Gemeinde später auf ein Baugenehmigungsverfahren umgestellt.

 Dem Widerspruch des Nachbarn gegen das Hauptgebäude lag offensichtlich vor allem die irrtümliche Annahme zugrunde, dass dort ein Pflegeheim entstehen soll. „Ende August hat uns die Baubehörde mitgeteilt, dass aufgrund des Widerspruchs alles erneut überprüft werden müsste, also haben wir sämtliche Arbeiten erst mal gestoppt“, so der Bauherr.

 Nun scheint jedoch wieder Bewegung in die Sache zu kommen, und Nemitz sowie Mark Meyer, der den Vertrieb für den „Mühlenhof am See“, so der künftige Name des Areals, übernommen hat, sind zuversichtlich, dass bis Jahresende alle Steine aus dem Weg geräumt werden können. „Anfang November hat uns das Kreisbauamt mitgeteilt, dass der Widerspruch gegen das Hauptgebäude abgewiesen wurde, weil wir schließlich kein Pflegeheim bauen wollen“, so Nemitz. „Im Gegenteil, nach den bisherigen Reservierungen und den ernsthaften Interessenten für die Eigentumswohnungen wird das ein bunter Mix aus potenziellen Bewohnern beziehungsweise Eigentümern verschiedener Altersklassen“, berichtet Meyer. Beide hoffen, dass bis zum Jahresende auch die Genehmigung für die drei Ferienappartements erteilt wird. Dann könnte im Frühjahr endlich mit den Abrissarbeiten begonnen werden.

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